328 Geschnittene Steine.
sei ohne Grund, t) Wahr ist es, daß man aus keiner Gm,me oder Münze den Jupiter, der die Ägide trägt, findet,weder nach der allgemeinen Vorstellung, die man sich davoninachcn kail, noch nach dem, was uns die Fabel davon sagt; undso kast die>'e Paste dazu dienen, den Pausanias zu »erste-hen, indem ich glaube, daß fie den Jupiter MartiuS,vorstelle, 2^ dessen Name, aber auch weiter nichtsüber ilm, sich im Pausanias findet. Der Name des aufunserm Stein gcnanten Künstlers ist nnbekaiit; wahrscheinlichist der Carncol, der sich in, Kabinete Crozat befand, dasOriginal zu dieser Paste;Z) Mariette hat sie erläutert;/>iaber ich finde in dem Kopfe keine Ähnlichkeit inir dem Au>gustus.
Jupiter PhiliuS.
Smaragdprasma. Jupiter auf dem Vlizeflehend, den Scheffel auf dem Kopfe; er trägt eine Schale i»der Rechten, und auf der Linken, mit welcher er sein Zepterhält, befindet sich ein Adler, der sonst gewöhnlich auf Jupi>ters Zepter sizt,5> wie man ihn ans einem Altare von sehralrer Arbeit in der Villa des Herrn Kardinals AlexanderAlbani sieht Ich nehme übrigens diese» Jupiter füreinen Jupiter Philius, der eine Schale hält. 6)
50. Antike Paste. Jupiter stehend; die linkeHand stüzt er auf einen Altar, aus welchem ein Adler ist;mir der Rechten hält er eine Schale, und zu beiden Seitenhat er den Kastor und Pollur.
1) Oliscrv. in Lallini, VNUI. In ,sl>V. V.
2) 5. c, 24. l.g. c. 2Z. I. >v. c. 14. Lon5. Hcrodvt. I.
S, c. 119^
Z) ^Denkmale, Num. S.Z
p-iusan. 1.5. sc. i>. inlt. Deukmale, Num, 8.^1
6) ^?ausav. I. 7. c. Z>