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Jupiter Axur.
/,L. Gelber Jaspis. Jupirer Arur oder derBartlose, von deu Römer» Vejovis genaiit. Der Kopfdieses Juviters findet sich aus einige» Münze» und beson-ders aus einer von der Familie Licina. t)
46. Chalcedon. Derselbe. Jupiter hält hier, wieaus dem vorhergehenden Steine, mit der Rechte» das Zepter,mit der Linken den Bliz.
47. Glas »aste. Derselbe.
48. Glas paste mit den, Namen des Künstlers n?.I-cai'. Jupiter ohne Bart, stehend, zu seinen Füßen derAdler, der zu ihm anfblikt; er hält den Bliz in der Rechte» zder linke Arm ist in die Ägide, d. h. in das Fell der ZiegeAm althea, nach Art eines Cästus, eingewikelr. Die Gestaltder Ägide, wie sie Jupiter hier halt, stimt mit der Ety-mologie des Namens und mit dem Ursprünge dieses Attributsiiberein. Herodot behauptet, daß die Ägide aus Afrikakomme, Z) wo sich die Völker in Ziegensclie kleideten, (denÄgide, latein segis, kömt Vom griechischen Ziegen-sell,' uud daß die Riemen, mir welche» sie diese Felle in Fal-ten um den Leib bände», die Idee veranlaßt hätte», sie i»Schlange» zu verwandeln. Wirklich ist die Ägide aus uni'revPaste nichts als ein zusammengebundenes und zurükgeschlage-nes Fell, in welches der Arm, wie in ei» Tuch cittgewikeltist. Das, was ma» für Schlangen ansehen köiite, ist nichtdeutlich genug, und man kaii nicht behaupten, ob es wirklichSchlaugen, oder dem Herodot zufolge losgebundene Riemensind. Ein anderer Beweis, daß die Ägide nicht der SchildJuviters war, sondern blos ein Fell, findet sich darin, daßman aus unsrer Gemme neben ihm »och einen Schild ausder Erde erblikt, in dessen innern hohlen Theil man hinein-sieht und auch den Riemen gewahr wird, mit dem er an denArm befestigt wird. Jupiter hält mit der Linken noch et-was, das wie die Scheide eines Parazoniums oder Schwertesaussteht. Diese Gemme unterstü>t übrigens die Meinung de-rer, die den Zunamen Jupiter Ägiochos von seiner Ägi-de herleiten, obgleich Svanheim meint, diese Behauptung
>) kczer. oliserv. in nuru. p. 14. Va'lllant. n. 2l.
2) ^.4. c. 1S9.Z