Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
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306
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Geschnittene Steine.

* 6Z. Carneol. Isis sizcnd, ihre» Solin HoruZauf den Annen ballend, wie sie auf einer Münze Hadriansl)und auf einem andern geschnittenen Steine vorkömt. Z) EtwasBesonderes auf unserer Gemme ist es/ daß Isis die Bewe-gung macht, als wolle sie nur den Finger in den Mund desHorus geben, um ihn so zu nähren, anstatt ihm eigentlichdie Brust zu reichen, welches auch der Tradition gemäß ist. z)

64> Notb er Jafpis. Derselbe Gegenstand,

* 6Z. Carneol. Isis, auf einem Hnnde reitend. Wender Pater Montfaucon von einem ihm unbekanten Thierespricht, 4) auf welch«»» eine Münze, die er nicht genauer an,führt, die Isis reitend vorstellt, so kan das wohl auch einHund gewesen sein, da dieses Thier der Isis vorzüglich ge-widmet war. In den feierlichen Auszügen gingen Hunde vordem Bilde dieser Göttin her. 5) Di'e Gravüre dieser Gemmeist sehv schön.

* 66. Smaragdprasma. Derselbe Gegenstand; die

der Isis zu Ehren ein Fest der Schiffahrt gefeiert,wie Avuleius, Lactantius, und die alten Ca-lendaria beweifen, mn fünften März nämlich, wensich die Frühlingsstürme gelegt hatten. Die segela um-spannende Isis mit dem Pharus köiiit oft aufalerandriuifche» Kaisermünzen vor. (Xaegz I. c. >>->!>. 67.) Der Ursprung dieser Vorstellung geht in das hoheAltertum zurük; den die ältesten Ägypter, denen ihr Bo-den alles gewährte, was sie brauchte», haßten das Meer,das sie unter dem Tvvhon, dem böse» Gott,vorstellten,so wie die Schiffahrt; und wen man auch nur auf demNil eine weitere Wasserfahrt mache» wollte, rief manschon die Isis, den Genius der Schiffahrt, um SchMund Beistand an. (2oög.-> I. c. p. >Z2>Zti.) Schlich-te g r 01 >.

1) IVistan, t. 1. x. 2>o. ?slio, num. Ii»x. ^i. 197.I. c. tab. 1

2) ?ignor. wb. I5. p. 34.

3) plutürcli. 6s Is, t. 7. p. eclit.

4) expl. t. 2. p, 264.

^ L) Oio6. 8>c. I. 1. L7.Z