1 Kl. 2 ?lbth.
„40. Antike Paste. Kopf der Isis von vorn, mitHörnern. i >
4t. Sardonvr, Kopf der JsiS von vorn, qeschmnktmit der Haut einer Kuh, zur rechten Seite eine Keule, zurLinken ein Füllhorn.
4^, Sardonnr. Kopf der Isis von vorn, mit einemAnfsa;, wie der vorige; umher drei Sterne. Dieses Gestirnhieß Soth»s bei den Ägyptern 2> und Astrvk»»os l>cibei den Griechen.
»,». Sardonvr. Kopf der Isis zusammengefügtmit dem Kops einer Kuh.
44. Antike Paste. Kopf der Isis Von vorn, miteiner Art von Fruchtmaß aus demselben.
»45. Sardonvr. Kopf der Isis Von vorn, mitStrahlen umgeben. Z)
46, Glasxaste. Brustbild der Isis mit der Fruchtund den Blättern der Persea aus dem Kopfe. Die Reihenvon Haarloken, die senkrecht aus die Schulter herabhängen,gleichen dem Haarpuz einer Statue dieser Göltin, gesundenin der Villa Hadrians zu Tivoli und izo im Museo Ca-pitolino, 4) Diese Statue ist,.wie ich anderwärts gezeigthabe, nicht das Werk eines Ägypters, wie ein berühmterAntiquar behauptet, sondern eines Griechen, der den äg»vti>schen St»l nachahmte. Aus dieser in der spätern griechischenZeit gearbeiteten Gemme erhellet, daß diese Art, die Haarezu trugen, der Isis eigentümlich war. Man kent gemalteKopse dieser Göttin ans zwei Mumien , die ehmals der be-rühmte Doetor Mead besaß, wo auch die Haare in FurchenzMmt stnd, ohne weitern Aussaz; und deßwegen hat vielleicht
1) ^Denkmale Num, 7Z.1
Die Kuhhorne sind, wie es scheint, ein Schmuk derGöttinen des Monats; die Mondscheibe bezeichnet denZustand des Mondes insbesondere, der dieser Gestalt ent-spricht. Hug.
2) I 1. c. Z.
Z) Im griechischen St»l gearbeitet, und durch die Strah-len als Göttin des Mondes bezeichnet. Schlichte,groll.
4) illus. La^iilol, t> Z. tali. g>>