Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
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Geschnittene Steine.

» 20. Chalcedon. Ein Sperber, aus einem Fuß«stehend/ voui Rüken gesehen.

»21. Carneol. Ein Sperber mit der Mitra oderPriesterniüze.

22. Antike Paste, Fragment. Derselbe Gegen,stand, l)

» 2Z. S a r d o n y v. Ein S p e r b e r mit der Mitra, wieauf dem vorigen Steine.

* 24. Agatl> o » » r. Ein Soerber mit der Mitra, umter und neben dem zwei Paar Flügel sind; die unten habenin der Mitte eine Kugel mit Radien, welche die Sonne vor-zustellen scheint, deren Symbol der Sperber war. DieserStein, der unbezwciselr von ägyptischer Arbeit und Vom hoch,sten Altertum ist, gibt uns einen sichern Beweis, da» dieKunstler dieser Nation zu einem hohen Grad von Vollkom,»lenhcit in der feinsten Gravüre gekommen waren; den ma»kaii stch keine vollendetere Arbeit vorstelle».

» 2Z. Türkis. Ein Sv erb er mit der Mitra auseinemPostament; wie mit der Schulter hält er einen nach Art desLituus gekrümten Stab nnd eine Geißel. Vor ihm ist eineMa<ke mit ägyptischen Zügen.

55. Glaspaste. Ein Löwe gequält von einer Fliegeund in Wuth gesezt.

27. Grüner Jaspis, ägyptische Gravüre. EineSchildkröte 2) in der Mitte eines Zirkels, den eine ihrenSchwanz fassende Schlange bildet.

2S. Glasvasie, deren Sriginal bei Lord Brudnellist, Ei» Ibis und ein Sperber mit der Mitra, und zwi-schen ihnen eine aufgerichtete Schlange mit Vart und Krone.Der Ibis war heilig bei den Ägyptern, Z) weil er die ge<

4) Vor ihm steht ein heiliges Gefäß, eine Schale, die derAutor nicht erwähnt. Schlichtegroll.

2) Ich möchte nach dem treuen Sckiwefelabdrnk, der vormir liegt, dieses Thier eher für den Käfer, als füreine Schildkröte halten, um so mehr, da ich sonstkeine Schildkröte unter den Hieroglyphen fand, Schlich-te g r o l l.

Z) Lic. ile nat. Oeor. I. I. c Z6.