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9 (1825)
Entstehung
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Vorrede.

sehr inittelmäßigcr Arbeit im Palaste Conti zu Romgebe»/ die zwei ähnliche Ketten an sich hat. Man muß sichuni so weniger darauf einlassen, gewisse Köpfe kennen undbenennen zu wollen, da wir selbst in den Geschichten bekamter Reiche immer eine Menge von Dingen antreffe»/ die trozunserer Nachforschungen beständig dunkel bleiben. So weißman z.B. nicht / wer jener König ?!ttal»S gewesen ist,dessen Lucian erwähnt »nd der seinen eigenen Sohn vergif-ten ließ, li MemtoS, dessen Name sich auf einer alte»Münze findet, 2) muß einmal gelebt haben und sogar eine an-gesehene Person gewesen sein; indessen ist er uns izo gänzlichuubekant. Man darf nicht glaube»/, da« alle jene Köpfe/ dieman bekaiit gemacht und denen man mit Hiuzufügung dreistgewagter Erklärungen irgend einen Namen gegeben hat/ wiedas z. B. in Ebermcners Werk ZI geschieht/ ihrenwirklichen Sriginalien ans den geschnittenen Steinen gleichsehe»; die eb er m e>> er sch e n gleichen nicht einmal den Ku-pfer»/ von denen sie eopirt sind, überhaupt ist dies eben an-geführte Werk ein wahrer Betrug; weder der Herausgeber»och der Verfasser des Tertes waren im Stande/ die nöthi-gen Untersuchungen nnzustellen.

Die Altertümer im engern Sinne/ nämlich die Sittenund Gebräuche der ?llten/ gehen Hand in Hand mit der My-thologie und der Geschickte, und man wird in dieser Hinsichthier manche treffende Bemerkung finden. So ist z. B. be-merkt, und zum erstenmal bewiesen/ daß die alten Reiterzuweilen mit Hülse eiueS Fukeisens / das an ihrem Spießebefestigt war, anf das Pferd stiegen, und dadurch wird eineStelle Teuophous erklärt, die bisher niemand verstan-den hat. 4) Eben so hat man hier anf eine Zlrt der Be-wafnung der Beine aufmerkfam gemacht, die nicht, wie ge-wöhnlich, das Schienbein, sondern das Dike des Schenkels

1) Oon5. palmer. excrclt. in aut. Orioc. llcl IlUcian. Icaro»»>cn!x. p.77».

2) »um. ji. 1

3) !>ssi>I>re soulsiwi-um tliesauruz. 1720,iul, L^>ila Ocoi-. er iNuslr. >>oui. 1721. sol.^I

4) lDcnkmale, Num. 202.)