Vorrede.
275
Baickus, Nireus und noch manche andere Gegenständedarstelle». Nielc moderne Glasvasten sind in gewisser Hinsichtnicht weniger selten, da mehrere Kabinett/ Z- B- das zu Flo-renz/ von nun an keine Abdriike mehr zu nehmen verstatten;der Baron Stosch hingegen genoß noch den Vortheil/ ausseinen Reisen Abdrüke von den Steinen selbst in den berühm-testen Kabineten von Eurova zu nehmen.
Unter diesen Umstanden verdiente die Samlung, von wel-cher hier die Rede ist/ eine/ so viel als Zeit und Umständeerlaubten/ anssührliche Beschreibung/ die nüzlich uud unter«richtend sein konte. Es schien nur Kupser/ um sie noch »uz-lichcr zu machen; man hat sich indeß bemüht/ diesen Mangelso viel als möglich zu ersezen. Man ist nämlich der Einbil-dung der Leser zu Hülse gekommen / indem man aus anderegeschnittene Steine/ Münzen und sonst schon bekant gemachteMonnmente verwies/ die Ähnlichkeit mir den hier beschriebe-nen Stüken haben; anch verweise ich auf die vornehmsten zuRom o.er anderwärts in Italien vorhandenen Monumente,die mir bei meinen Erklärungen zu Statten kamen.
Die kostbare Samlung von Zeichnungen nach Antiken,die der Herr Cardinal A l er a n d e r Alb ani bestzt, ist mir indieser Hinsicht von großem Nuzen gewesen; eine Samlung,die theils von dem Cardinal selbst/ theils von dem berühmtenCoiiimendaror del Pozzo gemacht worden ist. Man findetdarin nicht blos alles das, was izo in Rom vorhanden ist,sondern auch alles, was seit ohngesähr zwei Jahrhundertendort eristirre. Der Commendator del Pozzo war der ver-traute Freund des Nikolaus Poussin, der sür ihn dasberühmte Werk/ bekant unter dem Titel: Die siebenSacramen te/ malte/ und es finden stch in dieser Samlungnicht blos viele seiner Zeichnungen nach der Antike/ sondernauch die besten Handzeichnungen seiner eigenen Arbeiten.
Die andern von mir angeführten Srüke des Altertumswerden den Leser sehen lasse»/ wie viel noch von dergleichenSckäzen in Rom vorhanden ist/ das man bis izo nicht bekantgemacht hat.
Die Beweise, die ich von alten Monumenten hernehme,sind durch genaue Anführung von alte» Autoren unterstüzt,und da es in die Augen leuchten muß/ daß alle diese Anführun-gen aus der ersten Quelle geschöpft sind/ so können sie an sichselbst noch von einigem Nuzen sein. Auf einigen Von unsernSteinen finden sich iuweilen Worte in Form einer Inschrift,