Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
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V o r r e d

e.

Aie Bekalitmachung dieser Samlnna von geschnittenen Stci<»c» sollte anfangs blos ein troknes Verzeichnis! der darin enlhal-tencn Stiike sei» , indem es nicht schien, daß theils der izigeBestzer der Samlnng des seligen Baron Stosch/ theils derVerfasser dieser Beschreibung den Umständen nach an die Un-ternehmung eines ausiührlichern Werks denken dürsten. Dererstere hatte indeß eine Rene »ach Rom gemacht und eineenge Freundschaft mit dem leztern geschlossen/ und da ihndie anfänglichen Proben des Katalogs, den er wollte drukenlassen, »icht befriedigten, so bat er den Versasser, nach Flo-ren; zn kommen, um die Benennung der Steine mir denLriginalien selbst zu vergleichen; diejenigen zu erläutern, de-ren Vorstellung dunkel und schwer zu erkären sei, und dieganze Samlung besser zu ordnen. Dies lezte kolite indessennicht eher geschehe», als bis »in» alle Vorstellungen auf denSteinen genau kante; ja man mußte sogar zu diesem Zwekdie Gründe angeben, auf welche die Erklärung sich stüzte.Es war diefes aber so leicht nicht, da sich manche Gemmendarunter befanden, über die der Verstorbene Baron Stoschseine Meinung nicht zu sagen gewagt harte, und er auch aus-serdem in den lezren Jahren seines Lebens nicht mehr daraufbedacht gewesen war, den jüngst erworbenen Stüken ihre Be-nennung zu geben.

So wurde also bei der Untersuchung des Einzelnen, inwelche man sich einlassen mußte, der erste Plan dieses Werksunmcrklich geändert, und er mußte über die srüber gezogenenGränze» hinaus erweitert werden, ungeackiret der kurzen Zeit,die daraus gewendet werden koiite, habe ich doch den vorge-seztcn Zwek zu erreichen gesucht, und mich bemüht, das Buchauf diese Weise nüzlichcr und interessanter zu machen, als eSgewesen sein wurde, wen man bei dem ersten Plan gebliebenwäre.

Die geschnittenen Steine, deren B e sch reibung hier gege-ben wird, bestehen einzig in ti e fg e schn i tr en e » Steine»