2ÜN
Versuch
und der Hippodamia auf einem Wagen mit derVe»n 6/ deren Haupt er von vorne mit Hyacin-then besteket, da/ wo die Haare auf der Stirne ge-theilet sind; im Naken fliegen dieselben frei undungebunden. Dieser Wagen ist von Liebesgöt-tern gezogen, die mit Nosen aus dem Garten derVenuS bekränzt sind, und Flügel und Haarlokenvon ibrer Hand mit Golde geschmükt haben. DenTanz lässet Apollo halte» von einem Chöre Ne-reiden, und das Brautbette ist am Ufer der Seeaufgeschlagen. PelopS würde nach Art der Heldenhalb linkend zu malen sein, theils weil die lydischeoder phrygische Kleidung in des Philost rat uS Ge-mälde >) die Schönheit der Figur zu sehr versteket,theils in Absicht des GegensazeS, da Hippodamiadie Braut bekleidet sein muß. Sein Gewand kÄPurpur sein, wie des PeleuS, und wie es Helc-nus in dem Gemälde deS PolygnotuS hatte.-)ES ist derselbe durch die zwei Pferde kentlich zumachen, die ihm Neptunus gab, mit welchen erden Sieg über den Ö nomauS erhielt, und dessenTochter als den Preis davon trug. PindaruSgibt diesen Pferden Flügel, ihre Geschwindigkeitanzudeuten, und auf dem Kasten des CypscluSwaren dieselben mir wirklichen Flügeln gebildet,-^Hippodamia kan ein weisses mit Sternen durch-würkteS Gewand haben; ihr Unterkleid, welches uman den Füßen sichtbar wird, bat eine beliebte .Far-be. Ihre Arme können mit schlangenförmigen Arm-bändern, und ihr Hals mit Perlen gezicret werden,
») Icon. 1. i. e. 3o.
2) I. >0.
Z) I. v. »40.
4) I^ausan. l. 6. 17.)