Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
255
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einer Allegorie.

bau dienen, welche vorgeben/ daß die Bienen sichan keine Jungfer machen/ sondern nur an Frauenoder an widerliche Weiber.

K. Die Malerei/ welche im vorigen Ka-pitel in dem Bilde der stummen Di ch t k u n st ange-führet worden/ wo ihr der Mund verbunden ist, undvielleicht eben deßwegen nicht allgemein gefallen tön-te, würde in Absicht des vornehmsten EndzwekS die-ser Kunst, nämlich der Nachahmung, zu betrach-ten sein. Dieses köiite in der Figur der Malereieine junge schöne Larve andeuten, welche sie, wiedie tragische Muse, auf dem Kopfe liege» hätte,und so wie Amphitrite einen SeetrebS hat. Aufder Brust tönten ihr die Gratien, wie eine Mün-ze, hängen. Wollte man dieses Bild völlig in derIdee des Altertums malen, so tan kein Farbenbrettstatt finden,^) sondern eS müßten kleine Gefäßemit Farben angedeutet werden, wie auf einem vonBellori zu Anfang der alten Malereien ange-brachten erhobenen Werke. Der Malstab, auf wel-chem die Hand im Arbeiten ruhet, war vor Alters,wie izo, gebräuchlich, uud hieß 2)

K. -40^. Die glükliche Niederkunft einerPrinzessin köiite durch die Göttin Jlithya(K<-von den Römern Lu ei na genant, bildlichgemachet werden. ES war dieselbe zu Ägium mitbeiden ausgestrcltcn Armen vorgestellet, so daß siein der einen eine Fakel hielt,und da beim Ho-merus mehr als eine Zlithya ist, welche Töch-

1) lJm Hn'cittano fand man Farl'enl'rcttn>/ die gerade wiedic unsrigc» beschaffen sind,)

2) sde sera iium. iiiZ) pauzs», 1.^. 2Z,Z