einer Allegorie.
§. 37-i. Neben dem Bilde eines Arztes köntecin liegender und eingeschläferter CerbernS/ wieVirgiliuS vom AneiS dichtet/ anzeigen/ daß dieWissenschaft eines großen Arztes auch sogar diesenWächter der unterirdischen Drte betäuben/ und Kran-ke, die gleichsam bereits die Pforten der anderenWelt betreten haben/ wiederum zuriikrufen könne.Man könte cin Bildniß eines ArzteS auch durch dieFabel des Orpheus und der Eurydice malerischmachen.
§. 3/6. Einen Astronomen könte / ausserdemAtlaS/ anch Bellerophon auf dem Pegasusbilde» / da selbst diese Fabel von einigen alten Scn-benten auf die Betrachtung des Himmels und derGestirne/ mit welcher sich dieser Held beschäftiget/gedeutet wurde. ES ist anch die Fabel deS En^dymions vom Plato von dessen Betrachtung desHimmels erkläret.
K. 376. Warme Wasser und Bäder waren alledem Herkules gewidmet/^) und können durch des-sen Bildniß bezeichnet werden.-')
Z. 377. Das Bild der Bestürzung kan eii»
>) ^nonvm. >1« increZIIi. e> iZ. In
Wen der Künstler einen vorzügliche» Astronomen unterder Gestalt des Bellerophon selbst darstellen wollte,wie derselbe auf dem Flügelpserde gleichsam in die Nach-barsckast der Gestirne gelangt/ und durch dieNäume desFirmaments fährt, wäre die Allegorie noch kühner. Meyer.
2) ^lken. I> 12. 1. n, 6>I
Z) Dieses wäre eine zu gelehrte und überdies nicht hinrei-chende Allegorie; den da Bilder des Herkules nochverschiedene andere, sowohl näher liegende, als auch besserbekante Beziehungen haben können, so ist von der vor-geschlagenen Sxeeialbeziehung aus warme Bäder schwer-lich die nöthige Klarheit zu Hessen. Me»er.