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Versuch
§. Von einem Blatte auf leoiitinischenMinie» in Silber, welches ausgebreitet und mitallen Äderchen künstlich ausgearbeitet ist/ findet sichkeine Erklärung.
§, ^12. Wir wissen auch nicht/ warum Dianaauf einem Greife in die Luft getragen wird/ wiedieselbe in einem Gemälde des Arigon vorgestelletwar.')
ß. 3^3. Man sehe wie große Muhe sich Tristangegeben hat/ vier Fische auf einer Münze des Ne-ro zu erkären.
§. Was der Hase auf einem erhobenenWerke in der Villa Alb ani/ welches einen Komi»kum vorstellet / -') und an dessen Grabmale bei Tivo-li stand/ bedeuten folle/ wird schwerlich anzugebensein/ wo man nicht etwa sagen könte, daß der Hasehier/ wie bei den Ägyptern/ ein Sinbild eines schar-fen Gehörs sei / welches ferner anf das Anhören der ,theatralischen Stüke müßte gedeutet werden; aberdiese Auslegung würde bei den Haaren gezogen sein.Das Beste wäre, die Deutung auf den Namen derPerson des Serrns des Grabmals/ welcher etwa Lagusgeheißen/ wen derselbe ein Grieche gewesen/ so wie
schikliches Attribut einer Venus, und die Äthiopier aufdemselben sollten keineswegs untadelhaste Menschen, alsLieblinge der Nemesis, bedeuten, sondern waren eineAnspielung auf jene südlichen Länder, woher die köstlichenund wohlriechenden Balsame gebracht wurden ; also einesehr zwekmäßige und siiireiche Verzierung für ei» Salben-Zefäß. (Visconti - Lieui. t. 2. p.27.1 Meyer.
Pausanias wenigstens weiß von dem Salbenge-fäße nichts, und diese Deutung wanket also. Siebelis.
1) Str!,!,. I.g. 1. Z. >2.1
2) Lomeut. Iiist. t. 1. 2i3.
Z) lDenkmale, Num.