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9 (1825)
Entstehung
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einer Allegorie.

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beim Zesaias<) erkläre»/ und PindaruSgibt seinen Gesängen Flügel/ mit welchen sie gleich-em in alle Welt fliegen, und berühmt werden.^)

§. 305. Von den erzwungenen Erklärungen ägyp-tischer Allegorien bei alten Scribentcn findet man imersten Kapitel eiirtgc angeführet; und daß die Altenin Auslegung einiger griechischer Allegorien in ebendiesen Fehler gefallen/ können folgende Exempel be-weisen.

Z. 3n6. Der Kopf der Medusa auf dem ÄgiSder Pallas/ dessen Zunge insgemein hervorgestre-ket ist/ soll auf Deutlichkeit und am Tage liegendeWirkung der Beredsamkeit deuten.^) In den No-ten zu angeführtem Seribenten ist die Stelle desVirgiliuS:

I^szin^ in pecloie Oivs:LrOiAonü clissecto lumina collo,

bei der herausgestrekten Zunge übel angebracht.

Hyginus saget/ ein Eselskopf/ welcher an derLehne eines TrieliniumS oder Ruhebettes mit Wein-reben angebunden war/ bedeute/daß die Alten die Süßigkeit gefunden. Wersieht hier das allermindeste Verhältniß von demBilde auf das vermeinte Gebildete? ES liefet da-

t) is K, t V.

2) «ZIzmp. XIV. V. ZS.

Z) pkui'nut. nat. Oeor. c. 20. x. 166.

4) ?!>d. 274.

Ohne Bedenken würden wir ein solches Ornament ansden bakchischeu Dienst anspielend halten. Auf altcnMonumenten steht man oft zechende Figuren auf Trieli-nien ruhend taraestellt, warum sollte also das Thier desSilcnus und Weinrebe» keine schiklichc Verzierung sol>ilicr Lag,.rstellen abgeben könne», da ihre Bedeutung kei-neswegs dunkel ist? Meyer.