einer Allegorie. 165
Ehefrau seines Bruders Atreus zu seinem Willen
bewegte, y
§. 210. Der Wolfs köpf auf Münzen von Ar-goS wird von vorgedachtem Fourmont aus eineralten Erzählung hergeholet.^) Da nau 6 kam, nachdem PausaniaS/^) mit einer Colonie Ägypter»ach ArgoS/ und inachete die Herschaft dieser Stadtdem Gelanor streitig; beide aber unterwarfen sichder Entscheidung des Volks. An dem Tage/ da die-ses geschehen sollte/ fiel ein Wolf in eine HeerdeRinder/ und erwürgete den Ochsen unter denselben.Dieses wurde/ ohne weitere Überlegung/ als ein Zei-chen des Willens der Göttin ausgeleget/ und mandeutete den Wolf auf den D an aus/ welcher dadurchals Sieger erkläret wurde. Zum Gedächtnisse dieserBegebenheit baute der neue König dem lyrischenJupiter (von xvx°5, Wolf) einen Tempel/ undeben dadurch wäre also der Wolfskopf das Wapendieser Stadt geworden.
ß. 211. Eine weisse Ziege war auf dem Grabedes Homerus gefezet/ weil man ihm dieselbe opfer-te/ als einem Geweiheten des Apollos) dessenOpfer eine weisse Ziege zu fein pflegete. 5)
§. 212. Von Allegorien der zweiten Artübergehe ich die sonst bekant sind/ und begnüge michein paar derselben als Beispiele anzumerken.
ß. 213. Auf Münzen von DamascuS hält einenakte Figur in der linken Hand einen CadueeuS/»nd in der rechten Hand etwaS/ worüber Tristan
1) I. 2. i3.^
2) Ilist. <Zes Insci'. t. 16. x. 10.6.
Z) I.. 2. sc. 19.^ ^
/,) Oell. ?5oct. I.Z c. 11.
ü) I.iv. I. 25. c. l2,