Versuch
§. 2o4. Elephanten wurden auf die Waffender fünften Legion des CasarS gesezet/ weil die-selbe verlangete, man solle sie gegen die Elephantenführen in der Schlacht mit dem Scipio von derPartei des Pomp ein 6 in Lybien. Auf demGrabe des PprrhuS deutet dieses Thier auf dieersten Elephanten/ die dieser König in Europa fuh-rete/2) und auf dem Siegeszeichen/ welches An tis-ch u 6 Soter zum Gedächtnisse des Sieges über dieGalater oder die Gallier in Kleinasien aufrichtenließ/ war nichts als ein Elephant vorgestellet/weil er durch Hülfe derselben den Sieg erfochtenhatte. 5)
ß. 205. Zween Füchse auf einem Schilde inStci»/ welcher ein Grabstein des spartanischen KönigsAnaxidamuS war/ scheinen/ nebst der Schlangeaufdemsclben/ sich auf eine merkwürdige Erzählung zubeziehen. Dieser Stein wurde von Fourm o n t in denTrümmern des berühmten Tempels des Apollo zuZlmyklci entdeket. Nachdem die Herakliden des
.qe auf dem Schilde des Meuelaus vielmehr die Hei-mat des Helden andeute»/ als auf die Schlange an-spielen wollen / welche zu Aulis während des Ovsers u»>ter dem Altar hervorkam. Auf gleiche Weise sehen wirauf Schilden der Römer die Wolfin, wie sie Nomulusund Nemus fäugt, vorgestellt. Auf ein wenig Ana-chronismus konte es dem Künstler in diesem Fallenicht ankommen; genug/ wen cr durch das gebrauchteZeiche» fo viel gewaü/ das, ma» in feiner Figur sogleichden Helden aus Sparta erkante. Meyer.
t) Kell. civ. 1.2. p. 242.
2) ?!>U5SN. 1.2. Ic. 21,)
Z) I-uclan. ^cux. <?.>>.
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