Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
159
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einer Allegorie.

zu deuten scheinet, t) Überhaupt waren die gewöhn-lichen Bilder auf Ringen der Christen, eine Taube,ein Fisch/ ein Schis im Segeln, eine Leyer undein Anker. Im Übrigen glanbe ich nicht, daßeine Tonne mit Reisen (äolium) zwischen zween Vö-geln auf einem christlichen Grabsteine ein merkwür-diges' geheimes Bild sein könne, wie Boldettrvermuthet;^) oder ein Bild der christlichen Liebe,wie eben derselbe Seribent kurz zuvor angibt,^')und sich auf das Zeugniß der Kirchenväter beruft,die er aber nicht anführet, nämlich daß durch die-selben die Kirche verbunden sei, wie eine Tonneoder Faß durch dessen Stäbe. ES scheinen hingegenauf einem anderen christlichen Grabsteine, und unterder Inschrift: i^i» r,i>io zwo solche

Tonnen (noli-»5) em niedriges Wortspiel auf dasden Sprachregeln zuwider angegebene Wort -lolierrszu sein. 6)

i) x. -5.

21 ^IcT. xszdag. I. z. p. 246.

Z) I.. c. p. 164.

4) 16^.

5)

6) Alle zu Ende dieses Kapitels angeführten Allegorien,oder für solche gehaltene Zeiche» und Sinbilder auf at-ten christlichen Denkmalen, sind theils nicht vorzüglichpassend, theils dunkel, und also keineswegs zur Nachah-mung zu empfehlen. In ihnen sieht man die Kunst nachimd »ach erlöschen, und darum ist nicht ohne Grund zuzweifeln, ob überhaupt etwas Gutes in ihnett aufjuspürei»sein dürfte^ Me»er.