Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
157
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einer Allegorie.

Winters sei/ so wie die Hirschjagd den Früh-ling/ die mit Löwen den Sommer/ und die Jagdder Tiger den Herbst vorstelle : ^) den es war indem na so nischcn Grabmale über einer jedenFigur von den Jahrszeiten eine von diesen Jagdengcmalet. Wen die Bilder der Jahrszeiten Kinderoder Genii sind/ ist der Winter insgemein durchein Kind mit phrygischen Hosen vorgestellet/ welchemit der Weste ans einem Stüke sind/ den AtySanzudeuten/ dessen verschnittene Natur ein Zeichender Unfruchtbarkeit und also des Winters ist. Aufeinem erhobenen Werke im Palaffe Mattei trägtdiese Figur zwo wilde Anten / weil im Winter dieJagd derselben zu sein pfleget. Eben dieses Bildsiebt man bei dem Bildhauer Cavaeeppi in einemkleinen unbekleideten Kinde/ welches zwo wilde Antenmit beiden Händchen an die Brust drüket. Anderewollen in dieser Figur das Zeichen des Wasser-manS im Thierkreise vorgestellet finden / welchesGanymedeS ist.

K. 196. Die Zeit ist ans einem geschnittenenSteine als ein alter Man mit langen Flügeln ge«bildet/ welcher sich mit beiden Händen auf eine Hakesiiizet/ und an beiden Beinen Fesseln und eine Ketteangeleget hat/ die Zurükhaltung der flüchtigen Zeitanzudeuten / oder wie ein britischer Dichter spricht/ die wandernde Zeit in eine Methode zu binden. "ES wurden der Statne des Saturnus/ welcherdie Zeit abbildet/ Fesseln an den Beinen angele-get/ aber von wollenen Bänder»/ die man an des-sen Feste auflösete.

K. 197. Die Lehre von Zeugung aller

») Osserv. sopra alc. vctr!, x.172.

2) Lellvri pitt. ant. <Ie1 sepolci'. I^üsoni', tav. 2^.

6) Nacrob. Lalurn^l. 1. 1. c. 3.