Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
152
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Versuch

met war. 2) Es war auch/ wie Artemidorussaget/eine alte Gewohnheit/ die Bildnisse verstor-bener Könige auf Adlern getragen vorzustellen / unddieses Bild war von einem wirklichen Gebrauche ge-nommen; den man ließ von dem Holzhaufen (ro»»s),auf welchem die Körper der Kaiser verbrant wurden/sobald ffeuec angeleget war/ einen Adler in die Luftfliegen; dieses geschahe bei der Verbrennung des Au-.qustus, wie Dio berichtet/ und des SeveruS/wie HerodianuS erzählet. Ein anderes Bild derVergötterung der Schwester und Gemablin desPtolemäus/ Arsinoe/ welche in Erzt auf einemStrauße^) in die Luft getragen wurde/ konte alseine Satyre ausgeleget werden;^') den der Strauß/welcher kurze Flügel hat/ kan sich nicht hoch von devErde heben. 5)

>) t. Z. ^1.266.^

Z) pzusao. 1.9. Zi. in!t. Ist sehr undeutlich ausge»drükt. Die Statue der Arsinoe auf dem Helikon,>, sagt Pausanias, sizt aus einem eherne» Strauß. "Z

i) Ist aber keiue; es sollte Venus Arsinoe vorstelle»oder Zevhyritis. Del t^vAlIo (l Arsinoe, ü-

lologicbe tli V. ^IVIonli. ÄlllÄiio iLo^. 6. Siebelis.

5) Homer wird stzend zwischen den Flügeln eines großenAdlers enworgctragen auf dem mehrmal erwähnten sil-bernen Gefäß im hereulanifchen Museo. In der Apo-theose des Claudius ruht das Brusthild des Kaisersauf einem Adler. (^<Zn,ir. üom. lad. 8c>.) Auch im Pa-laste Massimi zu Rom befindet sich die Büste einesKaifers/ welche, auf dessen Vergötterung ansviclend, übereinem kleine» Adler »ut ausgebreiteten Flügel» steht.Daß an dem Haurtbassorilievo des großen Bafameuts,welches ehemals auf dem Monte Citorio zu Rom gestan-den, die Bilder des vergötterten Antoninus Pius«nd seiner Gemahlin vom Genius getragen werden,