Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
149
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einer Allegorie.

selbst unter den Ägyptern und Römern?) der Ge-brauch war/ sich durch ein wirkliches oder nachgemach-tes Geripe des Todes zu erinnern/ zur Ermunterung/zum Genusse des kurzen Lebens. Das Absterbeneiner Person ausser ihrem Vaterlandewurde auf ihrem Grabmale durch ein Etuk von ei-nem Schiffe angezeiget..^) Auf dem Grabmale desEteokles und. Polynie es war. nicht» als ein

scheinet aus die Stelle des Äfchnlns anzuspielen, wovon dem Tode gesagt wird, daß er der einzige unter denGöttern sei, der keine Geschenke ansehe, der daher keineAltare habe, dem keine Päane gesungen würden:0v-5' es"/

Winckelmau selbst merket bei dem Schlafe an,i , daß auf einem Grabsteine im Palaste Alb ani derSchlaf als ein iuuger Genius, auf eine umgekehr« te Fakel sich sinzend, nebst feinem Bruder, dem Tode vorgestellet waren, lS. oben §> 17l.) und eben fo ab>.gebildet fänden sich diese zwei Genii auch an einer» BegrabniKurne in dein Collegio Clem entino zu Rom. " Ich wünschte, er hätte sich diefer Vorstellungbei dem Tode selbst wiederum erinnert. Den so würdenwir die einzige gemeine und allgemeine Vorstellung desTodes da nicht vermissen/ wo er uns nur mit verschiede-nen Allegorien verschiedener Arten des Sterbens, abfindet.

Auch dürfte man wünfchen, W in cke km a n hätte unsdie beiden Denkmäler etwas näher beschrieben. Er fagtnur sehr wenig davon, und das Wenige ist so bestiintnicht, als es sein tönte. Der Schlaf stüzct sich da aufeine umgekehrte Fakel: aber auch der Tod? und voll-kommen ebenfo? IS gar kein Abzeichen zwifchen beide»Geniis? und welches ist es? Lefsing.-

^Man sehe den §. l N.Z

>) ?IutaroI>. t^onv.VII, 6. 56». kccisl».

2) IVlron. zi.Zi. ec!!l. ?ar. 1877.

3) kotier, .^rcliscol. Oriec. t. 2. cli. 7. ^>. 226.