Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
143
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einer Allegorie.

§. 17^. Die Sicherheit auf einer Münze desNero, hat das Haupt und das Ohr auf die rechteHand geleget/ und der eine Fuß ist müßig ausge-streket. Auf einer andern Münze stehet die Si-cherheit mit dem linken Ellenbogen auf einen Cip-po gestüzet/ und die rechte Hand über das Hauptgeleget/") welches auch ein Bild der Ruhe gibt,wie kurz zuvor gedacht ist. Andere Bilder der Si-cherheit auf Münzen sind weniger bedeutend/ alsjene zwei angeführte.

§. Der Sieg ist aus Münzen der StadtTerina/ wie gewöhnlich/ weiblich und halb nakend/sizend/ mit einem Caduceo in der Hand. Auf ei-nem herculanischen Gemälde hält die Victoria ittder rechten Hand einen Kranz von Eichenlaub , undin der linken einen Schilds) Ein zu v e r si cht l i-

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2) 6ial. /.

Z) Orseciü, tob. 2Z.

4) il'IZrco!. < 2. tub. /jo.

Bilder der Victoria sind besonders auf römischenDenkmale» in Menge vorhanden. Sogar als Verzierungvon Säulenknäufen siebt man sie schön gearbeitet inder Kircke S. Lorenzo ausserhalb Rom. Wahrschein-lich älteren griechischen Werken nachgeahmt, ja zum Theilauch wohl wirklich griechische Arbeit erscheint sie, ausserden von Winekelma» aufführten Münzen und demherculanischen Gemälde/ auch auf geschnittenen Steine»/'s auf antiken Stueeaturen, Rampen und bemalten Gefäßenvon gebranter Erde; am öftesten aber in kleineren undgiößern Erztfigure». Tiefe lezten stellen ste meistens alsleielit herabschwebend vor/ mit emrorgeschwungene» Flü-gel» und in die Höhe gehalten»» Hände»/ in denen sieeinen Kranz trägt, oder trage» soll; das Gewand flat-tert im Winde, und nur mit der Svize des linke» Fu-ßes berührt sie leicht eine Kugel, die ihr zur Basis dient.