Versuch
mor, der vielleicht den Fluß Porpax bei Segestain Sicilien vorstellet/ welcher weiblich gebildet wur-de, so wie die Agrigentiner ihrem Flusse die Gestalteines schönen Knaben gaben; beide aber ergoßensich unmittelbar in das Meer. Von Flüssen mitKrebSscheeren am Haupte siehe im vorhergehendenKapitel ?lmphitrite.
§. 117. Die Freigebigkeit der Regentenan die Unterthanen deutet eine Tafel des Con-giarii an. ?)
§. t i8. Das Zeichen der Freiheit ist der Hut/welchen daher auch einer von den Mördern des Cä-sars auf einer Stange trug.^) In Marmor erho-ben gearbeitet befindet sich die Figur der Freiheitmit dem Hute/ welcher sowohl hier als auf Münzenspizig zuläuft/ in der Villa Negroni/ und diese istdie einzige Figur derselben in Stein/ die mir bekaiitist.
Z. tt9. Der Friede ist eine weibliche Figurmit einem Caduceo auf einem erhobenen Werke inder Villa Albani. Mit einer umgekehrten Fakelist dieselbe bekant; es ist aber auch Pallas alsovorgestellet in dem Museo Nani zu Venedig/ mitder Inschrift auf dem Sokel der Figur: m-
i>M0<i>c»?c>z, die Frieden bringende Pallas.^')
>) /LIian, vsr. Inst, I. i> c, 3.
2) Freigebigkeit der Regenten/ durch eine Tafeldes Congiarii angedeutet, wurde nur Wenigen verständlichsein. Sie ist hingegen von neuen Künstlern im allge-meiner» Sinne und weit populärer durch eine weibli-che Figur vorgestettt morde»/ welche mit vollen HandenGeschenke austheilt; auch wohl durch eine Figur mir ei-nem Füllhorn?/ dem allerlei Köstliches entfällt. Meyer.
3) kell. civ. I> 2. p> 2?o>
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