einer Allegorie.
ans welchem sie sizt/ angedeutet/ daß sie eine Tochterder Erde sei. Die Zeit der Ä r n t e wnrde in demThicrkreise durch das Zeichen der Jungfrau mit ei-ner Kornähre in der Hand bezeichnet/ weil vermuth-lich in den ersten Zeiten/ da die Constellation erfun-den worden/ die Ärnte mit gedachtem Zeichen einge-troffen sein muß. i) Auf einem großen Cameo desköniglichen Musei zu Paris hält die Jungfrau indem Thicrkreise ein Einhorn umfasset/ ihre Reinig-keit anzuzeigen; den die Alten gaben vor/ daß dasEinhorn/ von wilder Natur/ allein durch eine reineJungfrau könne gegriffen und gehalten werden. -)
§. t 13. Die Erinnerung malet auf geschnit-tenen Steinen eine Hand/ die ein Ohrläpchen berüh-ret/ mit dem Worte ; den die Altenrühreten das Ohr derjenigen Personen a»/ denen siebezeugen wollten, daß sie wünscheten/ in ihrem Ge-dächtnisse zu bleiben. Auf der Vergötterung desHonieruS im Palaste Colonna ist die Erinne-rung in einer jugendlichen weiblichen Figur vorge-stellet, die das Kni mit der einen Hand stüzet/ wel-ches inSgemein im ernstlichen Nachdenken zu gesche-hen pfleget; eS ist also dieses Bild nicht deutlichund bestimt genug.
Die Ewigkeit bildet der Phönixtuif ei ner griechischen Münze Kaisers AntviiinnSPiuS/ mit der Beischrift^inn, die Zeit, dieEwig-kcit/4) vermuthlich anzuzeigen/ daß das Gedächtniß
1) Uist. 6e äcs Inscr, t 2Z. z?> zog,
2) Idiil. t. 26.
Z) plin. 1.1 >. sc, 45, zxxt. >oZ. Bc 1'chrcib, d. >zeschIIt.Steine, Z Kl. 4Abth. 2Z0
4) Lcleace tles Aöil. t. 1. >46.
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