Versuch
Grieche« nennen, das ist, womit man
nach Hasen wirft.
K. 109. Ein Dichter wurde durch eine Leyerangedeutet/ welche HesiodnS an seiner Statue aufdem Berge Helikon auf den Knieen stehen hatte.')Auf dem Grabe des Orpheus waren Nachtigallenmir ihren Jungen/ als ein Bild des süßen Gesangesdesselben vorgestellet. Auch der Pegasus und einKopf des BakchuS werden für Symbola eines Dich-ters gehalten.-^) Ein schlechter Dichter wurdedurch eine Grille oder Heupferd (oic-icla) gebildet.^)§.110. Den jungen Eheleuten verordneteSolon vor der ersten Brautnacht eine Quitte zuessen/ um hierdurch anzuzeigen / wie Plutarchusmeinet/ 5) „daß die Annehmlichkeit der Stimme und„des Mundes solle mit einander übereinstimmen:„ bitter sein, aber auch süß; " das ist/ wie ich e§verstehe» kan, die Stimme der Braut/ die ihre Jung-frauschaft einbüßet/ wird kläglich sein/ aber ihr Mundsüß; und eben so solle in der folgenden Ehe dasSüße das Herbe vergüten. Diese Stelle ist/ wieklärlich erhellet/ von niemanden verstanden, weil der
>) psu-an. I. g. sc. Zo.Z
2) Il-iä.
I,e Leau restit. üans les <1o I'^ca6.
Inscr. t. 2^. zi. 223.
4) I^ucis». pseudolvA. Lzzsuli. in Lilien. I. ,5. c.
L. p. Log.
Aus einer noch nicht edirten Vase von gebranter Erdei» der zahlreichen Samlung der Familie ViVenzio zuNola sieht man die scherzhafte Darstellung eines Dich-ters , der seine Le»er, von deren Saiten einige gesprun-nen sind/ in die lodernde Flamme eines Altars legt.Meyer.
ü) sLonjugal. xrzecext.