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9 (1825)
Entstehung
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Drittes Kapitel.

Von bestimten Allegorie»/ vornehmlichallgemeiner Begriffe.

K. 9^, Im vorigen Kapitel habe ich die ganzbekante Vorstellung der Götter und ihre gewöhnlichenZeichen theils Übergängen/ thulS habe ich einige/nm der Verbindung willen mit anderen Bildern^nur berühret; hier aber thue ich das Gegentheil / undich habe gesuchet/ alle nuzbare Allegorien zu sammeln/diejenigen ausgenommen/ welche ich bereits' im erstenKapitel als bekant und also hier überflüssig angezei-get habe. Ich übergehe auch hier einige Bilder/ diesich der Vorstellung eines jeden darbieten/ wie dieFurcht auf römischen Münzen ist/ und eben so habeich keine mystischen Bilder angeführet/ sowohl derganz alten als der spätern Zeiten des Altertums/weil der Künstler wenig Gebrauch von denselbenmachen kan. Von dieser Art ist das Ei in dem ge-heimen Gottesdienste deS BakchnS/ als eine Deu-tung dessen, der alles zeuget und in sich begreifet. ')Dergleichen Zeichen sind anf den Bildern des Mi-thraS/ und auf Gelübden/ wie die sogenanten ge-lobten Hände (m-inus vouvge) von Erzt sind/ an-gebracht/ welche Gemächte sind ans Zeiten/ da dieReligion der Griechen und Römer vom weitgesuch-ten Aberglauben anderer Völker umnebelt war. Überdergleichen Dinge ist viel zu sagen/ aber wenig Nüz-

i) klutai-cli, I. 2. t> 7. 622. eilit.