Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
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102
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Versuch

Wirbel ihres Haupts gebundenen Haare hat manirrig für einen Helm angesehen.

8.92. DaS Kenzeichen der Isis ist/ wie Phi-lostraruS bemerket/>) ein ungebundenes Haar/welches von den SeitenhaareN/ die in nngeflochtenenStripen über die Achsel herunterhängen/ zu verste-hen ist; den die Hinteren Haare sind insgemein zu-sammengebunden/ wie unter anderen eine JsiS.inder Villa Albani zeiget. Dieses aber ist aus keineägyptische Isis zu deuten/ welche niemals dieHaare also hängen hat/ sondern muß von Figurendieser Göttin im griechischen Styl gearbeitet/und so wie sie in Rom verehret wurde»/ verstandenwerden. ES ist aber auch dieses von gedachtemScribenten angegebene Kenzeichen ganz und garnicht unterscheidend/ und eS hat sich derselbe geir-ret; den alle Göttineil im älteren griechischen Stylhaben die Haare auf angezeigete Art über die Achselherabhängen.2)

Z. 96. Eine der jüngsten und spätesten Göttinenist Jnv/ Tochter des KadmuS/ Königs zu Thebe»/welche den BakchuS erzogen/ und unter dem Na-men Lenkothea von den Griechen verehretwurde. Ihr Kenzeichen ist eine königliche Haupt-binde/ wie uns Clemens von Alexandrienlehret/3) nnd eben hierdurch ist mir die einzigeStatue derselben über Lebensgröße in der Villa A l-

») 26. x. g2?.

2) Das Kenzciche» der im griechische» Styl gearbeitete»Isisbilder, nämlich den auf derBrust g e k n ii v s>ten Mantel, hat der AuU'r selbst in der Geschichteder Kunst 2 B. ZK. 7 §> zuerst bemerklich gemacht,hier aber anzuführen unterlassen. Meyer.

Z) ^.(Imonit, 0,1 dent, I>. ZI. eilit. l.'ol. ^G> d. K, 3 B, 2K. §. Note. Denkmale, S!um, S6>Z