Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
78
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Versuch

halt der Tragödien aus der Zeit der Helden vorzu-stellen/ deren gewöhnliche Waffe eine Keule war,diese Muse, sage ich/ stehet auf einem Steine desMusei zu Florenz mit einem Lorbeerblatte in derHand; die Bedeutung kau die dichterische Begeisterungsein. Auf ein paar erhobenen Werken im PalasteMattei/ wo die Musen vorgestellet sind/ hältTha-lia eine komische Larve/ und vier anderen Musensind tragische Larven zugegeben. Meine Muthmaßungist, daß diese vier Mu sen die vier wesentlichen Theilevorstellen/ welche Aristoteles der Tragödie gibt/^)nämlich die Anzeige des Inhalts, die Sitte«/die Gedanken und der AnSdruk.

§.73. MercuriuS hat/ nächst dem Apollo/mehr als andere Gottheiten/ beigelegte Zeichen. Un-ter denen/ welche er in der Hand hält, und über-haupt scheinet das älteste Zeichen desselben ein blo-ßer Stab/^) wie die Herolde beim HomeruStragen/ welches das Amt des MercuriuS bei an-dern Göttern war, und eS hat sich das Bild dessen nochizo mit gedachtem Zeichen auf geschnittenen Steinenerhalten. Mit einer Schale in der Hand stellet der-selbe den Mundschenken der Götter vor, welche Stelleer der Hebe abtrat/ mid dieser wurde jene Bedie-nung genommen, und dem GanymedeS gegeben.MercuriuS hatte dieses Amt als Herold der Göt-ter: den die Herolde beim HomeruS schen-keten allezeit den Wein ein. Wegen dieser Bedienungheisset derselbe in einer Inschrift ") und

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