Versuch
die Syrinx, und die in der Mitten die Leyer; dieseStatue wurde geglaubet von der Zeit des Herku-les zu sein. >) Der Delphin an den Dreifüßen desApollo ist ein bedeutender Zierat der Verwand-lung desselben in diesen Fisch; kaii auch auf dievorgegebene Liebe des Delphins zur Musik deuten.Mit einer plirygischen Müze aber ist Apollo nie-mals vorgestellet, und solche Köpfe auf den Ekendes Dekels einer Begräbnißlirne, die in Frankreichdafür gehalten worden, sind Larven, welche sichnicht selten auf eben der Stelle an ähnlichen Denk-malen finden.
§. N. AskulapiuS, der Sohn des Apollohat inehrentheilS ein Diadema um das Haupt/wie Helden und Könige, zuweilen einen Kranz vonLorbeer»/-i) und die ältesten Künstler bildeten ihnohne Bart; in allen übrig gebliebenen Bildern aberist er bärtig. Die beste Statue desselben stehet inder Villa Farnese, mit dem Dekel von dem Drei-fuße des Apollo zu dessen Füßen. Neben einemAskulapiuS stand ein Hund,4) weil er soll voneiner Hündin gesäuget sein; man könte auch sagen,weil das Leken der Hunde in Wunden für heilsamgehalten wir-d. 5) Ein seltenes Zeichen desselben istdie Schildkröte auf einem geschnittenen Steine, <-)
») plutarck. musica. st. 10. z>. 664. etlit. I^eislv. I?au-sau. II. Z2. IX. 35.^
2) Oe tleLLr. ll'un l'omkeau sut. llans Ie8 Alem. de
lies Iliscr. 4. xi. 661.
3) beschreib. d. ge schnitt. Steine, 2 Kl. 14 Abts).1403 Num.^j
6) lBe schreib. d. ge schnitt. Steine, 2 Kl. 14Al>th.1 U5 Nuni.ü