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4 (1825)
Entstehung
Seite
427
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6 Buch/ 3 Kap.

gebräuchlich gewesen sei»/ da man siehet/ daß sichPersonen vom Stande die Thränen mit dem Mantelabgetroknet habe»/ wie Agathokles/ der Brudereiner Königin in Ägypten/ vor dem versammeltenVolke zu Zllexandrien that. Eben so wie dieServietten bei den Römern allererst in spätern Zei-ten üblich wurden; ja/ der eingeladene Gast brachtedieses Tuch selbst mit.

§. 26. Zu der Bekleidung des Körpers gehöretau ch die Bewasnung desselben/ deren Stüke sind: derPanzer/ der Helm und die Beinrüstung. Die rö-mischen Statnen waren/ wie Cicero bemerket/mehrentheils in Rüstung vorgestellet/ ihren großenRuhm/ den sie im Kriege sucheten/ dadurch anzu-zeigen;^) und gerüstet hat man sich also eine Statuedes Marius/ Sulla u. s. f. vorzustellen.

§. 27. Der Panzer war bei den Alten dopelt/und bedekete die Brust und den Rüken: es war der-selbe theils von Leinewand/ theils von Metall ver-fertiget. Von Leinewand trugen ihn die Phönizierund Assyrier in dem Heere des Xcrxes/^) auchdie Karthaginenser/ welchen die drei Panzer abge-nommen waren/ die Gelo nach Elis schikete; 4)imgleichen die Spanier. 5) Die römischen Heerfüh-rer und Kaiser werden wie Galba/ von dem esangezeiget ist/ mehrentheils dergleichen Panzer ge-tragen haben/ und die man an ihren Statuen siehet/scheinen Panzer von Leinewand vorzustellen: den eSsind in denselben oft alle Muskeln ausgedrüket/ wel-ches leichter mit Leinewand über eine Form gepres-

1) I.. p. 712.

2) De vKc. I. 1. c. i3. in iine.

3) I. 7. c. 69 et 63.

?<-nl5»n. I. 6. c. 19.

5) Llrad. !. 3. 23;.