Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
422
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i22 Geschichte der Kunst.

sich eine andere Art von Hüten mit aufgeschlagenenKrempen/ welche vorn eine lange Spize machen,und an der Seite eingeschnitten sind/ um dieselbenvorne gerade hinaufzuschlagen/ auf die Weift/ wieeinige Reisehüte sind/ die man in Deutschland aufder Jagd trägt. Diesen Hut hat ein sogenanterindischer Bakchus auf der angeführeten Vase vonMarmor im Palaste Farnese: einen Hut mit weitangezogenen niedrigen Krempen/ nach der Art/ wiedie Priesterhüte gestuzet sind/ trägt eine Figur aufder Jagd auf der beschriebenen walzenförmigen Vasevon Erzt. Eine besondere Art von Hüten trugendie römischen Aurigatores/ oder diejenige»/ wel-che auf Wagen wetteliefen; es gehen dieselben obenganz spizig zu/ und sind den sinesischen Hüten völ-lig ähnlich. Man siehet diese Hüte an solchen Per-sonen auf ein paar Stüken von Mufaico/ die imHause Massimi waren/ und sich izo zu Madrid be-finde»/ imgleichen auf einen? nicht mehr vorhande-nen Werke beim Montfaucon.

Z. 49. Am gewöhnlichsten war/ sich das Hauptmit dem Gewände/ und bei den Römern/ mit derToga zu bedeken/^) und sich das Haupt zu entblößenim Zlngesichte von Personen/ denen man eine beson-dere Ächtung bezeigen wollte.^) ES wurde daherfür eine Unhöflichkeit angesehen/ das Gewand nichtvon dem Haupte zu ziehen: -v?«»

Z. 20. ES wäre hier auch mit ein paar Wor-te» der phrygischen Müzen zu gedenken/ welche so-wohl Männern/ als Weibern gemein wäre»/ um

») Ilom. p. 964. Fea.

2) plutürcli. (jUN8t. Korn. 266. 79 80. eclit,

Meyer.

3) in ?c>mxe!o. c. 40.^