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^«7-«, und waren aus kleinen Stüken Leder zusam-mengesezet. >)
§. 7. Nach diesen Anzeigen der verschiedenenStute der weiblichen Kleidung und ihrer Form/ istferner der S ch in u k und die Z ie rl ich kc i t derselben/nebst dem übrigen Schmuke des weiblichen AnzugSzu berühren/ welches der zweite Punkt gegenwärti-ger Betrachtung der Zeichnung bekleideter Figurenin sich begreifet. In Absicht der Kleidung unter-scheide ich den Schmuk von der Zierlichkeit/und bedeute durch dieses Wort die Art und Weisedes AnzugeS und des Wurfs der Gewänder oder an-derer leichten Zeuge / und ihrer Falten; jener aber/welcher hier auch könte die Verzierung genennetwerden/ ist der Kleidung eingewürket/ gestiket oderaufgesczet,
8. 8. Die Röke sowohl als die Mäntel wareninsgemein an ihrem Saume umher mit aufgcsezctenStreifen von Purpur oder auch andern Farben ver-zieret, und also ist auf die leichteste und geschwindesteWeise der gewöhnlichste Schmuk des Saums weib-licher Kleidung angedeutet; es war jedoch dieselbeauch mit zierlichern und mühsamern Mustern geschmü«ket/ welche auf einigen Gefäßen von gebranter Erde/die mit besonderem Fleisse gemalet worden/ ausge-führet sind. Der beliebteste Zierat scheinet hier dersogenante Mäander zu sein/-) dessen auch einegriechische Sinschrist gedenket/^) mit welchem aufdem mehrmal gedachten schönen Gefäße der hamil-
1) kclivl, ü^ult. v. Zi?. pollur, 1,7^ c>20. segm,
Lo et 66.
2) Wird heut zu Tage die Vesezuug 5 la Zrec<zue genant.
Am o vet t i.
3) t. i. x.226. n. 20. v. 4. t. 2. p. 12.