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geneiinet: bisweilen reichet dieser Mantel kaumbis an die Hüften / ja/ es ist derselbe oft nicht lan-ger als unsere Mantillen. Diese sind auf einigenherculauifchen Gemälden wirklich also gcmachet/ wiedas Frauenzimmer dieselben zu unsern Zeiten tragt/das ist: ein leichtes Mäntelchen/ welches auch überdie Arme gebet/ und vermuthlich rund geschnittenwar / so daß man eS über den Kopf werfen mußte;daher wahrscheinlich dieses dasjenige Stük der weib-lichen Kleidung ist/ welches oderhieß / das ist: rundes Kleid/ vonauchund «/tTZ'cxbvisv genennet wurde. Alsetwas Besonderes ist ein längerer Mantel ebenfallsaus zwei Stuken/ einem Vorder-und Hintertheile,an der Flora im Campidoglio zu merken;^) es istderselbe an beiden Seiten von unten herauf zuge-nähet/ und oberwärtS geknopfet/ so daß eine Ofnunggelassen ist/ die Arme durchzustekcn/ wie der linkeArm thut; der rechte Arm aber hat das Gewandübergeworfen/ man siebet aver die Öfnung.
§. 6ci. Wen das Gewand oder der Mantel bisoben auf das Haupt verschiedener Figuren und Sta-tuen gezogen ist/ hat man dieses daher insgemeinfür Vestalen genommen/ da gleichwohl solche
1) v-irro llc ling. I.at. I. 4. c. 3l>. ^>011. Aarcell, c. 14.11. ZZ.
Bei Servius (»6 "VirZ. I. 2S2.) heißt crSiebelis.
2) 8uil?, V. pvIIuF, 1.7. c, 22. segm. 96. LIcm.
pxeliag. I. 2. c. >2. ^.lion. var. I. 7. c. 9.
Auch die römischen Frauen bedienten sich dieses Man-tels. (Lcrv. all. Virg, L^II. I. I. V. 282 ^rnpert, I. 4.
7. v. 36. Halmas, nvt. in scri^t, lüst. Xug. t. 2.p. 541.) Fea.
P«I>U5, I.7. c. iZ. segni. 4g.s5B. 2 K. 17 §. Note.Z