z^s Geschichte der Kunst.
imtthlich auch daher den Statuen der Juno diesenGürtel. Gor« glaubet/ daß zwo von den drei
deten Venus gegürtet ist. Diesr Stelle ist bis jezodunkel geblieben, und daher haben einige, anstartlesen wollen als wen der Satyr den Bak-
chus der VenuS darbrächte. Pli» in § redet von kei-ner Gruve. Winckelman.
Heyne <antiguar. Aufs, I St l4S S.) erklärtsich nicht nur gegen den der Venus eigentümlichenGürtel, sondern auch gegen die Erklärung der oben an-geführte» homerischen Stelle. In Rükficht des erstenPunktes mag F e a in der folgenden Note zur Antwortund Berichtigung dienen. Die homerische Stelle aberhat schon Da IN Homor, V. »k5«x>) und nach ihm
viele Erklärer Homers, eben so wie der Autor ver-standen. Den -lA'o exc/o-ÄT-b, heißt nicht wieHe»n e will: sie löste den Gürtel von der Brust, fon-dern vom Bufen, und dieser besondere Theil deS Kör-pers bezeichnet bei Homer häufig den ganzen Leib.(Ik. ?> III. v. ZZ2. x. X. v. 21. IV. v. 420. X.XXII. v. Z2. I. IX. v. 486. XI. v. >c>n.) Das Wort-ukn'i.c bedeutet häufig nicht nur bei Homer, sondernauch bei andern Dichtern, eben so Viel als Sckiooß,Unterleib, (pincl. OI^niz?. VI. v 5i. s'vllux, I. 2.c. 4. 222.) Henne hat in feiner Ausgabe derJli a s (1.4. p. S71 <>t 620.) zwar Manches an der srü-liern Erklärung berickirigt und genauer bestimt; aberim Ganzen bleibt er bei seiner alten Meinung, sowohlin Nüksicht dieser Stelle, als auch des Gürtels derVenus. Fea u. Me»er.
Der Autor wollte hier zeigen, daß dieser zweite
vin den Unterleib der Ä"e^uü s"1,e!>k-, Mfer Göttinsei. Aber er war hiemit nicht in Abre>de, wie irrig mit He»ne auch Lens (I.« costump,I. 2. », i. p Z2) geglaubr hat, dast sich keine anderenGöttinen und Frauen eines doveiten Giirtels bedient,und daß man sie mit diesen, zweiten Gürtel nicht inalten Kunstwerken sehe; den in den Denkmalen (l