2 u Geschichte der Kunst.
55-H--V, auch genant,^) ist an denmehresten Figuren sichtbar / und von den beiden En-den desselben auf der Brust hängen drei Schnüremit einem Knoten herunter/ an einer kleinen Pal-
«Zomiisas 20NSS Iiakentcs, welches beides irrig ist. Diegriechischen Sckoliasten haben dieses Beiwort eben sowenig verstanden, und wen im Lt^moloßico Nugn» ge-saget wird, es sei dasselbe ein Beiname barbarischerWeiber: so zielet dieses vermuthlich aus eine Stelle desÄsch»lus (per?. V, >55,), wo dieser Dichter die ver-sischcn Weiber also nennet. Stanlevhat den rech-ten Sin dieses Worts getroffen; den er nbersezet es:sltL cinctaru»,, der h v cha usg e sch iir zet e n. Der Scho-liast deS Statius tl^utai. !. >o. v. 644.) gibt ei»schlechtes Kenzeichen von der Abbildung der Tugend,wen er saget, daß sie h 0 ch a n sg e sch ürz et vorgestelletworden. Win ckelma n.
») ^nscr. vs>. 20. V. iZ. pollux. I 7. e. 14. sexni. 65.
Lept. eontra v. 877. LsluII. cai-ni. 64.
pelez et lallet, v. 63.
Hier könte süglicher, anstatt gesezet werden
/uctanle,:. Winckelman.
2) ?sonn. Oion^siuc. I. ». v. Z07. ^Vlusrel kleroa. etI^e->n6r. »mor. V. 272. ^pollou. ^r^anant. l. I. V. 233.
Die Scholien zum Avollonius erklärendurch Aiiv«. Siebelis.
Der Autor hat, was er in seinen Denkmalen llTh. t2 K.1 sorgfältig treiit, hier nicht genau unter"schieden, nämlich die Busenbinde von dem Gürtel.Dieser, Aov« genaüt, ward über das Untergewandzusammengeschlagen; jene, von den Römern stroxliiun»sLatuII. epitlial. 65.) oder m-iniiUsre sM-irtial. I
rpigr. voV... Vü,t>ec»en ?--/»« voer ?«/«<»/!>?
genant, ward nnterhalb der Brüste um den Kör-per gebunden, theils um den zu vollen Bmen einzu-schnüren, theils um den zu flachen möglichst zu heben.Eine sehr charakteristische Abbildung dieses Busenbandesfindet man in Bvttigers Sabina. it B. 17^ S.)Mever.