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ret wurde/ hatte in diesem die Verstümmelung befa-geten Theils ebendieselbe Bedeutung. >)
Dem Leser und dem Untersuchcr der Schönheitüberlasse ich/ die Münze umzukehren/ und besondereBetrachtungen zu machen über die Theile, welcheder Maler dem Anakreon an seinem Geliebtennicht vorstellen konte.^)
Z. l2. Der In b egrif aller beschriebenenSchön-heiten in den Figuren der Alten/ findet sich inden unsterblichen Werken Herrn Anton RaphaelMengs/ ersten Hofmalers der Könige von Spanienund von Polen/ des größten Künstlers seiner undvielleicht auch der folgenden Zeit. Er ist als einPhönix gleichsam aus der Asche des ersten Rapha-elS erwekct worden/ um der Welt in der Kunst dieSchönheit zu lehren/ und den höchsten Flug mensch-licher Kräfte in derselben zu erreichen. Nachdem diedeutsche Nation stolz sein koüte über einen Mail/der zu unserer Väter Zeiten die Weisen erleuchtet/und Samen von allgemeiner Wissenschaft unter al-len Völkern ausgestreuet:^) so sehlete noch an demRuhme der Deutschen/ einen Wiederherstelle derKunst ans ihrem Mittel aufzuzeigen/ und den deut-schen Raphael in Rom selbst, dem Size der Kün-ste/ dafür erkaut und bewundert zu sehen.
§. <13. Ich füge dieser Betrachtung über dieSchönheit einige Erinnerungen bei/ welche jungenAnfängern und Reisenden zu Lehren in Betrachtunggriechischer Figuren dienen können. Die erste ist:
1) IliiiZ, I. l. c. g. x, 27.
2) Der Autor scheint liier auf ei» dem Anakreon bei'gelegtes Gedicht i» der griechischen Anthologie anzu<svielen. , t. !. x. g6. 11 .2g. v. ZL — Z9.)Me» e r.
Z) lLcibnii,)