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4 (1825)
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Geschichte der Kunst.

5) diese Farbe der Haare wird auch tUk.genennet;^) und wen es beim LucretiuSHeisset: vigra cst, wird dadurch das

Obige bestätiget: den der Dichter führet als einevon den erlogenen Schmeicheleien gegen das' weibli-che Geschlecht auch diese an/ wen man ein Mädchenmit schwarzen Haaren genennct/ um

ihr, was sie nicht hatte/ beizulegen. So wie Si-monid eS^) vorher ausgeleget worden/ würde derselbezugleich dem Vater der Dichter widersprechen/als welcher niemals Haare von schwarzer Farbenennet.

t> Weder der Autor, noch Fea scheinen die Stelle deSAthenäus richtig verstanden in haben. Sopho-kles, welcher vom Athen aus redend eingeführt wird,wollte zeigen, daß die bildenden Künstler nicht glei-che Freiheit mit den Dichtern haben; daß jedesKunstgebiet in bestimte Gränzen eingeschlossen sei, wel-che man nicht, ohne aus Abwege zu gerathen, über- ^schreiten dürfe, und daß die Wirkung, welche die Dich-ter durch ihre Worte in dem Gemüthe Anderer hervor-bringen, gänzlich verschieden fei von dem Eindruke, dendie bildenden Kunstler durch die ihnen zu Gebot stehen-den Mittel verursachen. Der Autor unternahm alsoetwas Mißliches, wen er gerade aus dieser Stelle be-weisen wollte, daß die alren Künstler den Apollogemalt. Me»er.

2) plülostr. I. I. Icon. 4. I>. 768.

3) 1^. .5. v. > >56.

4) sUnter in der angeführten Stelle des Athenäusi st weder Simonides noch H 0 in er, sondern P i n dargemeint. VI. v. 71. VII. v> 63 ^