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4 (1825)
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264
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264 Geschichte der Kunst.

hobenheit an diesem Theile des Gesichts mehr Lichtund Schatten hervor/ wodurch das Auge/ welchessonst wie ohne Bedeutung und gleichsam erstorbcilgewesen wäre/ lebhafter und wirksamer gemachetwurde. Dieses würde auch die Königin Elisabethvon Engeland/ welche durchaus ohne Schatten ge-malet sein wollte/ zugestanden haben. Die Kunst/welche sich hier mit Grunde über die Natur erhob/inachete aus dieser Form des Auges nachher einefast allgemeine Regel/ auch an kleinen Figuren:den man siehet an Köpfen auf Münzen aus den be-sten Zeiten die Augen eben so tief liegen/ und derAugenknochen ist auf denselben erhabener/ als inspätern Zeiten; man betrachte die Münzen Ale-xanders des Großen nnd seiner Nachfolger. ZnMetall deutete man gewisse Dinge an/ welche indem Flore der Kunst in Marmor Übergängen wur-den; das Licht z. E. wie es die Künstler nennen/oder der Stern/ findet sich schon vor den Zeitendes PhidiaS auf Münzen/ an den Köpfen desGelo und des Hier»/ der Könige von Syrakus,durch einen erhabenen Punkt auf dem Sterne desAugeS angezeiget. Dieses Licht aber wurde in Mar-mor/ so viel wir wissen/ allererst den Köpfen indem ersten Jahrhunderte der Kaiser gegeben/ und essind nur wenige/ welche dasselbe haben: einer vondenselben ist der Kopf des MarcelluS/ Enkels desAugustus/ im Camp-doglio. Aus obigem Grundeund in eben der Absicht scheinet man eingesezettAugen gemachet zu habe»/ welches bereits in denältesten Zeiten bei den ägyptischen Bildhauern üblichwar; viele Köpfe in Erzt haben ausgehöhlete/ n»dvon anderer Materie eingefezete Augen: die Pallasdes PhidiaS/ deren Kopf von Elfenbein war/

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