Geschichte der Kunst.
zurükhalten wollte/ ohne dessen Gegner vorzustellen. >)ES waren auch die alten Künstler/ da sie alle auseben derselben Quelle/ dem HomeruS/ schöpfeten,an eine bestimte Zahl von Figuren gebunden/ weildort sehr viel Handlungen zwischen zwo oder dreiPersonen vorgehen/ wie E. die berühmte undvor Alters vielmals gebildete Vertauschung der Waf-fen des GlaukuS und des DiomedeS ist; fernerdie Unternehmung des Ulysses und des Diome-es auf das trojanische Lager/ nebst der Ermor-oung deS Dolons/ und uuzcihlige ehemals ausge-führete Abbildungen. ?) Eben so verlMt es sich mitder heroischen Geschichte vor dem trojanischen Krie-ge/ wie ein jeder weiß: so dasi die mehresten Hand-lungen in drei Figuren völlig begriffen und geen-diget waren.
tz. 15. In Absicht auf die Nnhe in der Compo-sition der alten Künstler erscheinet niemals in ihrenWerken/ wie in den mehresten neuerer Zeiten/ eineGesellschaft/ in welcher sich ein jeder zugleich mitden andern will hören lassen/ oder ein Haufen Volk/
>) ^Ilan, vor. Iilst. I. 2. c. 44.
Theo», würde» wir sagen, stellte nicht eine» Krie-ger vor, welcher die Feinde zuriik halten will, son-dern seine Figur war ein Symbol des Krieges.Me >> e r.
Älianus (I. c.) sagt von diesem Gemälde:
und die ganze Ekvhrasis des Gemäldes zeigt, daß die Figurkein bloßes S» mb 0 l des Krieges war. Siebelis»2) ?. Vl. zZ5. X. X. 241 et 3?g.^I
Wen soll zugegeben werden, daß die alten Künstler al-le aus Home r schovften, so muß man wenigstens dieSache nicht streng und buchstäblich genau nehmen.A>! e y e r.
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