200 Geschichte der Kunst.
In einem herculanischen Gemälde hat Apollo ebendiesen Stand, i) Unter den Figuren des Mercu-rius ist mir nur eine einzige bekant/ die also ste-het/ nämlich eine Statue der großherzoglichen Galeriezu Florenz/-) über welche der MereuriuS von Erztin Lebensgröße/ im Palaste Farnese/ geformet undgegossen worden. Dieser Stand ist vornehmlich ei-nem Meleager und einem Paris eigens) und
»e zu seinen Füßen. Die fa r n e si sche Statue mag nachNeapel gekommen sein. Meyer.
2) ->las. Z-'lop. Ltatue, talz. 33— 3g.sMan sche oben SB. 1 K. §. Note.1
3) Wen es gleich bei einigen Alten für eine unschiklicheStellung gehalten ward, ei» Knie im Sizen überdaS andere kreuzweis zu legen; so pflegten den-noch die Künstler nicht gar sehr darauf zu achten, undman findet selbst Figuren von Gottheiten in dieserStellung. Jupiter z. B. ist so vorgestellt in einemVasrelief bei Vartoli (^(Iiniranä. anti^uit. livmau.ta!>. 46,) und bei Montsauco». s^nii,,. czxl. t,pl> -S.) Auf der Urne im Museo Capitolino, woman die Mufen steht, ist ein alter Man von ernstemAnsehen in solcher Stellung, welchen Montfaucon(I. c. 8upfll. t. z. I. I. c!>. g. p. 33. xl. 9.) für eine»Diogenes, undF 0 ggini für einen Home r hält. (Aus.Lapitol. t. 4. t!>v. 27. p. >54.) Eben soParthenovä n s,einer der sieben thebanischeu Helden, auf einerbekanten hetrnrischen Gemme sin den Denkmalen Nu-mero ivZ.Z; eine Frau aus einem dem Konige von Frank-reich angehörigen, von Montfaucon bekaiit gemachtenAmethyst cl. c. Suppleni, t. z. pl. >3 ) und eine anderemänliche, betrübt scheinende Figur auf einem Basrelieflitt de» Denkmalen Numero 123.1. Eine weiblicheFigur in einem Basrelief der Villa Albani sin denDenkmalen Numero SS.^I scheint in gleicher Stellungzu fein: eben so eine andere auf der Nükfeite einerMünze des Kaisers Alerander Severus (NuzcUiinuiiiisni. imcr -»iilencl. 2. lal-. 9. 11. 4.) und