Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
177
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5 Buch/ 2 Kap. 17?

Weingärtner/ welcher diesen Stein auf dem PlazeMontanara, bei dem Theater des Marcel luS/einem Aufkäufer von dergleichen Sachen anbot/ dieman Anticagliari nennet. Dieser/ welcher sichauf dergleichen Waare nicht sonderlich verstehenmochte/ wollte den Stein in Wachs abdruken; daeS aber im Winter und des Morgens früh gescha-he/ folglich das Wachs nicht weich genug war/ zer-plazte der Stein in zwei Stüke/ und der Verkäu-fer bekam zween Zecchini für denselben. Von demAufkäufer bekam ihn Sabattini/ ein nicht un-bekantcr praktischer Antiquarius/ für drei Zecchini.Dieser ließ den Stein in Gold einfassen/ und ver-kaufet«: denselben dem Herrn Cardinal AlexanderAl-bani (welcher damals den geistlichen Stand noch nichterwählet hatte) für fünf Zecchini/ und dieser über-ließ ihn wiederum gedachtem Sabattini gegenandere Altertümer/ rechnete ihm aber den Stein^ auf fünfzig Scudi an. Ohne diese beglaubete Nach-richt würde bei mir der Verdacht geblieben sein/daß diese Arbeit des Steins von neuerer Handsein könne/ wie ich einige Zeit diesen Zweifel ge-heget. ') Unterdessen hat diese Medusa in dem

l) Wie es gekommen, daß der Autor a» der Ächtheit ei-nes so mir Reckt bewunderten Denkmals der alten Kunst/als der vom Solo» geschnittene Medusakovs ist,einige Zeit zweiselu konte, ist sehr aussalleud.

Fea begeht in Hinsicht aus dieses Werk Solonj(i. i. p, Z24. iiol.c.) den Mißgris, von demselben alivon einem Camco zu rede»/ da es dock bekaiitlich ei»Jntaglio ist. Er behauptet auch/ der Stein sei nochganz, und des Autors Erzählung vom Zerbrechen inzwei Sticke müße von einem andern Cameo gelte».I» Kuvser gestochene leidliche Abbildungen von dieserberühmten Gemme findet man bei Stosch (?icrre,gr!>v(-e?, lull. 6 !.) bei Vracci (i >l «.'»>oi'ic, 107)/ undim Museo Floren tino. (1°, 7, >,) Mever.