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4 (1825)
Entstehung
Seite
173
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5 Buch/ 2 Kap. 173

derselbe«/ so wie sie nur in zwo Statuen in der Vor-halle deS Tempels des Apollo zu Delphos standen,

§. ^S. Es sind sogar die Furien als schoneZungfrauen (Sophokles nennet sie immer jung-fräulich: «5, mit oder olme Schlangenan dem Haupte vorgestellet. Mit Schlangen undmit brennenden Fakcln in den entblößeten Armen,wider den Orestes bewasnet/ sind dieselben auf ei-nem Gefäße von gebranter Erde gemalet/ welchessich in der p o rc i nari schen Samluug zu Neapelbefindet/ und in dem zweiten Bande der Hainil to-nischen Gesäße an das Licht gestellet worden.Eben so jung und schön erscheinen diese rächendenGöttinen auf verschiedenen erhobenen Arbeiten zuNoni/ die eben diese Begebenheit des Orestes ab-bilden.^)

2) Sophokles nent die Furie» n--i^H-i'ücim Aiar.(V. SZ?,) Man sehe Suidas i» ---/ ^»/-Z-Zvü? j(t. i.

64. cciit. Z^üstcr. et ^l.icren>lzulitiss!o I-.V/Ä,

I>, >52,) Der Tragiker Äsch»lus war der erste/wie Pausanias (l, 1, c> 2ä,) erzählt, welcher dieKurie» mit Schlaugen in den Haaren vor>stellte. Aber die Statuen dieser Gottheiten in einen,Tempel deS Areopagus zu Athen hatten »ach demPausauias i. c,^ eben so wenig als die übrigen dortausgestellten Bildnisse der unterirdischen Götter einenschreienden Charakter. Meyer,

3) Auf dem in den Rom, unter Numero 52 derspätern Ausgabe abgebildeten, »och nicht befriedigend er-klärten Basrelief im Palaste Eiustiniani, wo Ore-stes die Ermordung seines Vaters am Ägisthus undan der Klvtemuästra rächet, drohen ihm zwei Fu-rien mit Fakcln in den Händen. Aus der Seite, woer zum Dreifuß des Apollo geflüchtet erscheint, üztebettsalls eine Furie mit der Fakel auf der Erde, undscheint zu schlafe». Auf der andern Seite sizen und lie>