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4 (1825)
Entstehung
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171
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5 Buch/ 2 Kap.

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Blumen bekränzet ist: so finde ich in derselbengleichwohl keine idealische Schönheit/ und bin da-her der Meinung, es sei diese Figur das Bild einerschönen Person, die als eine von den Göttin ender Jahreszeiten/ nämlich in Gestalt des F rüh-lings/ durch gedachten Kranz vorgestellet worden.Man hätte wenigstens in der Beschreibung der Sta-tuen des gedachten Musei bei dieser Figur nicht an-zeigen sollen/ daß dieselbe einen Blumenstrauß in derHand hält/ da die Hand sowohl als die Blumen einneuer Zusaz sind.

§.18. Die Parecn/ welche CatülluS mitbebenden und zitternden Gliedern/ im betageren Al-ter/ mit runzelichtem Angesichts/ mit gebeugetemNükcn und mit einem strengen Blike bildet/sind

und am rechte» vorgesezten Beine, dem das Gewandsich näher anlegt, sind hohle Falten d'er Länge nach ge-zogen, welche die Form unterbrechen und verunstalten.Im Gesichte können wir keine individuellen Inge sin«den, und uns daher des Autors Meinung, sie sei dasVildniß einer schönen Person, nicht anschließen.Wir glaube» vielmehr, der Künstler habe eine ideali-sche Schönheit nach Regel» bilde» wolle». Allem dadas Werk aller Wahrscheinlichkeit »ach nicht sriiber alsznHadrians Zeit verfertigt worden, so koiite die Ab'sichr eitter Darstellung von reiner Schönheit und innern«Veben nicht mehr in dem Mas,c erreicht werden, alscs in griechische» Arbeiten aus der besten Zeit geschehe»ist. Wenden wir uni'ere Betrachtung vom Einzelne»auf das Ganze, so scheint cs, Visconti köutc wohlRecht habc», wclcher in dicscr Figur die Muse Polu-l) >> n> n i a vermuthet, (»lus. pio-tüoni. t, i p 4?-)

Sie ist in> Museo Cavitolino st. Z. i.iv./,Z>)unter den von Piranesi herausgegebene» Statue»und Vielleicht am beste» im ÄIu5«i> f>!>n<)> x.ir Ilvliil-laril PLI-Mivillc, livr.ü'., 53. in Kupfer gestochen. Mc»cr.

>) 6.j. v. Zoö. Fea,