Geschichte der Kunst.
tz. !-. Pallas hingegen ist allezeit Zungfrau,von vollendetem Wachstume und in reifem Alter;PallaS und Diana sind allezeit ernsthaft:
11,15 et .is^oioi' plivebi snior, uirnczueVtl'NHne l.0ivi> ^enis, jlavoc^uc vcrlice noclv.
Und die erstere insbesondere ist ein Bild jung-fräulicher Zuchtigkeit, welche alle weibliche Schwa-che ausgezogen, ja, die Liebe selbst besieget zu habenscheinet/ so daß die Augen der Pallas vornehm-lich die Benennung erklaren, die bei den Griechensowo. l als bei den Römern die Augäpfel hatten:den diese nennetcn dieselben pu^ill-is, das ist: jun-ge Mädchen, und jene «sx«?, womit sie eben die-ses bedeuteten. -) Sie hat die Augen mäßiger ge-wölbet und weniger offen/ als die Juno: ihr Haupterhebet sich nicht stolz, und ikr Vlik ist etwas ge-senket/ wie in stiller Betrachtung/ wovon das Ge-gentheil in den Köpfen der Roma erscheinet/^)
Die Nase ist neu, wie auch etwas von den Haaren derlinken Seite; am Diadema gibt es einige Beschädigun-gen; ferner bemerkt man am Halse neu eingesezte Stüke,und die Brust ist überall moderne Arbeit. Meyer,i) Ltat. 1. 2. v. 23^.
z,. ZZ. n. 21 — 22.
Plutarchns (lle vitioso pucloi-e, princ.) bestätigtdes Autors Bemerkung über das Wort indem ersagt, ein Redner habe von einem unverschämtc» be-hauptet, daß er nicht sondern in de»Auge» habe. Me»er.
Z) Die Stelle: „ wovon das Gegentheil in den Kövstir„ der Roma erscheinet, " ist von ?ea (t. >. xunrichtig alio überseht: l'.ile non ö I.«
paUacle posto sinidvlo 61 Visconti
t. 2. p. Zo. n. <I.) mißversteht dieses nockmehr, und will deu verfemten Jrr:um bcrick>t>sni,