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4 (1825)
Entstehung
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Zweites Kapitel.

Z. i. Unter den weiblichen Gottheiten sind,wie an den mänlichen/ verschiedene Alter,und auch verschiedene Begriffe der Schön-heit, wenigstens' in den Köpfen, zu bemerken,weil nur allein die VenuS ganz unbekleidet ist.Eben so viel Stufen verschiedener Formen und Ge-wächse sind hingegen in den Figuren weiblicherSchönheiten nicht, als' deren Gewächs nur allein nachihrem Alter verschieden ist: den, ob sich gleich nebstden Göttinen auch Heldinen abgeb ldet sinden, sinddennoch an den einen sowohl als an den andere»die Glieder auf gleiche Art rundlich und völlig, unddie Künstler würden durch eine stärkere Andeutungeiniger Theile an Heldinen aus der Eigenschaft ihresGeschlechts gegangen sein. Eben daher, so wie ichweniger bei der Schönheit des weiblichen Geschlechtsanzumerken finde, ist auch hier das Studium desKünstlers viel eingeschränketer und leichter: so wiedie Natur selbst leichter in Bildung des weibliche»als des mänlichen Geschlechts zu wirken scheinet,indem weniger Kinder von unserem als von jenemGeschlechte geboren werden. Daher saget Aristotele S,die Wirkungen der Natur, da sie auf das Vollkom-mene auch in der menschlichen Bildung gehen, weildieser Endzwek, welcher das mänliche') Geschlecht

I) Wie wiener Ausgabe liat lner offenbar srhlerhast dasm e» schliche, anstatt das >n ä n > i cl> e Geschlecht, über-ham 't aber ist der gan^e Saz, wie er sonst im Tertestand, ohne alle Haltung, den er lautet:Daher saget

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