6 Buch/ 1 Kap.
Z. 2S. Diese ruhige Fröhlichkeit haben die altenKünstler auch sogar beobachtet im BakchuS als ei-nem Held oder Krieger/ auf dessen indischen Feldzuge/gebildet/ wie sich offenbaret in seiner bewafnetenFigur auf einem Altare in der Villa Alb ani/ vndauf einem verstümmelten erhobenen Werke/ welchesich besize; und vermuthlich dieser Betrachtung zu-folge findet sich diese Gottheit niemals in Gesell-schaft des MarS vorgestellet (den BakchuS istkeiner von den zwölf oberen Göttern) und Euri-pideS saget daher/ MarS sei den Musen und denFröhlichkeiten der Feste des BakchuS zuwider.Man merke bei dieser Gelegenheit/ daß ValeriuSFlaceuS sogar dem Apollo/ als der Sonne/einen Panzer gibt. Ln einigen Statuen des Apolloist die Bildung desselben einem Bakchns sehr ähn-lich/ und von dieser Art ist der Apollo/ welchersich nachläßig wie an einen Baum lehnet/ miteinem Schwane unter sich/ im Campidogliv/ und
wie gemeldet wird/ vortreslich gearbeitete, auch sehrWohl erhaltene Statue. (Nonum. ciu IV.-^io-
Ip-in, i. ii. 7k!) Um nicht weitläufig zu werden,übergehen wir hier noch einige andere schöne Bakchus-k'ilder, die verschiedene Museen schmüken und gedenkennur noch des Sturzes einer siz enden Fiaur desselbenüber Lebensgröße von ausnelimender Schönheit und Kunst,welche sonst unter den sarnesi scheu Altertümern be-wnndert wurde, und jezo in Neapel wird zu finden sein.M c >> e r.
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2? Dieser, und nicht Avollonius, wie in den früher»Ausgaben steht, gibt dem Sonnengott?, nicht aberdem Apollo, einen Panzer. sIVgo.l Siebelis.
Z) An diesem Apollo find in neuerer Zeit bedeutende Ver-änderungen geschehen. Eine Abbildung desselben im Awriss»