Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
90
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W Geschichte der Kunst.

ren die berühmtesten Künstler in dieser Art FigurenPratinas und AristiaS aus PhtiuS/ unweit Si«cyon/ nebst einem Aschy lus. i) Zuweilen gaben siediesen Satyrs eine in's Lachen gekehrete Mine/ mithängenden Warzen unter den Kinbaken/ wie an Zie-gen:^) und von dieser Art ist einer der schönsten

Pausanias war er von Bronze und stand noch zudessen Zeit in der Dreisußstraße zu Athen. Unter denFiguren, welche für wahrscheinliche Covien dieses im Al-tertume so berühmten Meisterstüks gelte»/ wird gewöhn-lich die im Museo Clementino ti>In»un>, ^ suliljuez6u Mus. 2. p>. >Z Mu». ?ra»9»i-! >ivr->is. la.)

in Rüksicht der Arbeit am meisten geschäzt. Wie schön die-ses Werk auch sein mag/ so bemerkt man dennoch andemselben wie an den meisteu antiken Covien einige Eil-fertigkeit und nachläßige Behandlung. Der Bohrer istviel gebraucht und bei genauerer Betrachtung entdekensich Fehler; z. B, der zurükgesezte rechte Fuß ist umvieles kurzer als er sein sollte. Die Nase, das Hinter- "Haupt/ die beiden Vorderarme nebst den Händen sindneu. Meyer.

I. 2. c. iZ.''

' So viel Worte/ so viel Schnizer. Pratinasund Aristias waren keine Künstler, sondern drama-tische Dichter, welche auch sa lyrische Dramen,worin der Chor aus Satyris bestand, geschrie-ben haben, eben sowie Äsch»lus der Dichter. Hevne.

2) a cervice !)inse I. 3. c. 5o.

sect. 76.

Coluniellg (>. 7. c.6.' nent sie Barro

fUnter den Abbildungen Numero Z6.I

Man sieht sie an einem schönen jugendlichen auf einemSteine schlafenden Faun unter den her culani fcben ,Bronzen si. 2. >,.v. ^n.>, und an einer andern Bronze, '(tav. 42.), welche einen älteren Faun oderSilen auf ei-ner Thierhaut ausgesivekt vorstellt. Noch sichtbarer sind