4 Buch/ 2 Kap. 75
dete und Zlrchigalluö hieß. ')— Es warm auchdie Priester der Diana zu EphesuS verschnitten,^)von welchem sich aber keiner/ so viel man weiß/auf alten Werken vorgestellet findet.
ß. Z-Z. Hn dieser Betrachtung haben sich diealten Künstler/ wie in der Bildung des Gesichts-,also auch in dem jugendlichen Gewächse einigerGottheiten- als des Apollo und des BakchuSbis zum Ideal erhoben. Dieses Ideal bestehet darin,daß sie die Formen einer Zugend von längererDauer im weiblichen Geschlechte der Mänlichkeiteines schönen Jünglings einverleibeten / und diesedadurch völliger/ runder und zarter bildeten, wel-ches den Begriffen von ihren Gottheiten gemäß undwürdig war. Den die Alten gaben einigen dersel-ben in mystischer Bedeutung beide Geschlechter ineinem vermischet, wie sich sogar an einer kleinenVenuS von Erzte in dem Museo des CollegiiRomani zeiget, und diese Vermischung ist vor-nehmlich dem Apollo und dem BakchuS eigen.
Z. 39. Die Kunst ging noch weiter, und ver-einigte die Schönheiten und Eigenschaften beiderlei
1) !^iu. I. Z6. e. lo. sect. 36. n. 5.
Wie bat eS der Autor nicht bemerken können,i>ai> die Figuren ans dem Basrelief im Museo Cavi>tolino, welche er in den Denkmalen, Numero 8,für eine Cnbele gehalten, einen Archigallus Vor-stelle ? Dieses Basrelief war schon im Jahre <7Z7durch den Abate Giorgi bekaüt gemacht und iene Fi-gur für einen Archi g a llus erklart worden. iVulpi,
Dik-ü-rt^ione inlv^n» ->U.i villü 'Nliui-i!,,-! cli ?-luiiU<>Vv^iscv. <Ii Lvr-
ton», l. 2 z>. Interessant ist eine hieher gehö-
rige Stelle des Tertullianus. (Lurui. acl Lelintor.v. g. p. i2vo.) F e a.
2) lLtriil,. I. 1/5. j>. g5o.)