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dieser Art neben der schwarze» Farbe auch noch eine braun«rothe angewandt.
Fortschritte im Kunstgeschmak und im Technischen führ-ten dahin / daß man, um eine bessere Wirkung zu erzielen,den Grund schwarz bemalte, und die Figuren nebst an-dern Zieraten blieben hell ausgespart. Diese satten ange-nehm in's Nothgelbe, welche Farbe durch die über da?Ganze gezogene Glasur entsteht, oder wenigstens mehr Leb-haftigkeit und Sättigung erhält. Die schäzbarsten Stüke anGeschmak und gutem Styl in der Zeichnung stnd von die-ser Art; einige wurden, um »och zierlicher zu erscheinen,stellenweise mit verschiedenen bunten Farben gleichsam illumi«nirt; welche Farben aber, wie schon oben sZ B- 4 K,Note.Z bemerkt worden, erst pflegten ausgesezt zu werden,wen das Gesäß schon einmal gebrant war, und eben darummit dem übrigen nicht völlig fest zusammengeschmolzen stnd.
Die ganze große Familie der bemalten Gefäße, vondenen wir hier reden, zerfällt wieder i» zwei unterabthei>lungen, wovon die erste und zahlreichere erwas »'. atteitGlanz und Farben zeigt; diea » dere hingegen feiner n Thonund überaus schöne glänzende Glasur. Weil dergleichenGefäße meistens in der Gegend um Nola gesunden werden,so vermuthet man daher, diese alte Stadt habe sie auchwirklich hervorgebracht. Was ihre Gemälde betrist, so ent-halten zwar viele derselbe» «»ziehende Darstellungen, einigeauch gute Zeichnung. »Aber sei es nun, daß znr Zeit ihrerEntstehung die beste Periode der Kunst schon vorüber war,oder sei vielleicht die fabrikmäßige Behandlung schuld: genug,wen gleich die Töpferarbeit an den für » ola »ifch geltende»Gefäßen unläugbar die vollkommenste ist, so übertreffen dar-um ihre Malereien die Gemälde jener andern mit mattermGlanz nicht durchgängig. Sie scheine» sich vielmehr auf einermittlern Höhe zu halten, und weder binanfwärts das Alter-vorzüglichste zu erreichen, noch hinunter zum ganz Fehlerhaf-ten zu sinken, übrigens scheint die Verfertigung der gedach-ten Gefäße mit ina trcm Glänze die gewöhnlichste gewesen zusein. Man findet manche, die ganz vortreflich bemalt sind,und andere mir ganz werthlofer Klekferei. Einige, die inToscana entdekt worden, wahrscheinlich hetrurische Fabrieate,gleichen, wen blos die Töpferarbeit betrachtet wird, vollkom-men denen, die im u»ter» Italien, in Sicilien, ja in Grie,chenland selbst, an's Zageslich» gekommen.