Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
406
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Geschichte der Kunst.

§. ^2. Die Wagen sind hier geschnizet/ wie sie«6, ich will nicht sagen zu den Zeiten de6 Danau6,aber bereits in sehr alten Zeiten waren; denEuripides gibt des Thesen 6 Sohne in demFeldzuge der Griechen wider Troja einen Wagen/welcher mit dem Bilde der Pallas gezieret war. 2)ß. -43. Hier scheinet mir der bequemste Ort/zum Beschlusse dieses Kapitels ein paar Worte zumelden von einigen in der Insel Sardinien cntdekc-ten Figuren in Erzt/ welche in Absicht ihrer Bil-

zugleich Vettern / in der Hochzeitnacht verübten Mor>deS, welche Snhnnng wirklich ihrer zweiten Hochzeitvorhergegangen war. (^pollvd. I. 2. c. 1.) AZ i n< ckelman hat sich indessen geirrt/ wen er aus einemWagen zwei weibliche Figuren zu sehen ver< meinte; den eine derselben ist in änli ch. Doch bringt diese Berichtigung der von ihm gegebenen E>'-z, klärung nicht nur keinen Nachtheil/ sondern bestärktvielmehr noch die Wahrscheinlichkeit derselben. "Die Figur/ welche Visconti Aniunionc neiit/ist keineswegs ruhig und ohne Theilnahme amWettrennen/ sondern wirklich im fliehende» Lausedargestellt/ so wie eine zweite ihr gegenüber aus der an-dern Seite angebrachte weibliche Figur. Sine dritteWettläuseri»/ ein zartes noch jüngeres Mädchen / ist vondem sie verfolgenden Jüngling eben ereilt worden/ undschwebt halb vergnügt/ halb widerstrebend in seine»Arme».

Auch der lange Stab oder Zepter/ den der Von Vis-conti sogenante Neptun in der Hand hält/ scheintdurchaus kein Dreizak/ sondern hat die blnmenför-mige Endigung/ das heißt- von den drei Spiken oderBlätter»/ womit er oben verziert ist, sind die beide»äusser» ruttd überge böge»/ wie man an de» langenZeptern der Könige auf alte» Monumenten gar oftwahrnimt. Me»e r.

2) Man sehe die Beilage II. am Ende dieses Bandest