Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
404
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'io-L Geschichte der Kunst.

zu Theil werden sollte/ der vor Andern den Preiserhalten würde/ und dieses' traf den Ulysses'. Manhatte sich also denselben vorzustellen in der Figur !des jungen Helden/ welcher eine junge Schönheit/ !die entfliehen will/ umfasset. Das Bild der Göttin/die hier den Ort zu bezeichnen scheinet/ würde dieJuno zu Sparta sein/ die eine ähnliche oben breiteMüzc trug/ genant/ deren ich oben gedacht

habe/ i) und umständlicher in den Denkmalendes Altertums'. 2)

§. 59. Da aber Penelope »nr zwo Schwesternhatte/ die Erigone und Jphthima/ die an demWettlaufe keinen Antheil hatten: schien mir der-jenige/ den Da na u s' zu ArgoS/ zu Verheirathungseiner acht und vierzig Töchter anstellet«!/ hier füg-licher zu sein. Den da diese/ auf Befehl ihresVaters'/ die einzige Hypermnestra ausgenommen/eben so viel Söhne des AgyptuS/ ihres Vater-bruderS/ in einer Nacht ermordet hatte»/ erwekete ldiese That bei jedem einen Widerwillen gegen die-selben. Ihr Vater erbot sich also/ seine Töchterohne empfangene Aussteuer zu verheirathen/ so/ daßjie sich unter der Jugend wählen sollten-/ welcherihnen am besten gefallen würde. Da sich aber nichtviel Freier meldeten/ stellete DanauS einen Wett-lauf an/ in welchem der Erste am ersten unter sei-nen Töchtern wählen sollte/ und so ferner einernach dem andern: wir wissen aber nicht/ welcherunter diesen Freiern der Erste gewesen/ eben sowenig ist es' bekant/ welche die folgenden waren.

§. ^o. Die Figur der Göttin könte die Junozu ArgoS ftiN/ in Absicht der Müze/ welche deran unserer Figur gleichfalls ähnlich war; dasjenige

,) » B. 2 K. 25 §.ZTh. 6 K. t