Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
403
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3 Buch/4 Kap. ^03

§. 36. So viel ich irgend von der Zeichnungvieler solcher Gefäße sagen möchte, würde ich glau-ben/ nichts gethan zu haben/ ohne ein Stük desschönsten Gefäßes der hamiltonischen Samlunghier von neuem dem Leser in der Beschreibung vor-zulegen: und zwar nur diejenige Vorstellung allein/die oben auf der Krümmung des Bauches desselbenund unter der Mündung gemalet ist; und ich über-gehe die Vorstellung auf dem Bauche dieses Gefäßes/welche die Liebe des Jason und der Medea ab-bildet. Ich halte mich besonders bei dieser Malereiauf/ weil dieselbe das Allerhöchste der Zeichnungkan genennet werden/ von dem / was uns irgend inden Werken der Alten übrig geblieben ist; der In-halt dieser Bilder aber ist nicht der leichteste.

§. 37. Mein erster Gedanke fiel auf den Wett-lauf/ den Önomaus/ König zu Pisa/ für dieFreier der Hippodamia angestellet hatte/ inwelchem Pelops den Sieg und die Braut erhielt.Diese Muthmaßung schien der Altar in der Mittezu unterstüzen: den der Lauf ging von Pisa bis Ko-rinth zu dem Altar des Neprunu 6. Aber hier istkein Zeichen dieser Gottheit / und da Hippodamianur eine einzige Schwester/ Aleippa genant/ hat-te/ würden die übrigen weiblichen Figuren erdichtetsein.

§. 38. Nachher siel mir das Wettrennen ein/welches Jkarius den Freiern seiner Tochter Pe-nelope zu Sparta vorlegete/ wo diese demjenigen

Fabriken in Italic» und England, hatten solche Gefäßenachgemacht. In der großherzoglichen Samlung von be-malte» Gefäßen in Florenz finden sich einige »»ächte^0» den erster». Lioroale öo' l.

-ri. i. i>> >66.) F e a.

i) Diotl. 8ic. 1. 4. Z. 7).